Ligurien & italienische Riviera

Europas mediterranes Paradies

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Willkommen im Nordwesten Italiens. Ligurien ist eine der einladensten und abwechslungsreichsten Regionen Europas. Feinsandige Strände, felsige Klippen und mondäne Städte, einsame Wanderwege und romantische Felsennester – auf mehr als 300 Kilometern Küste bietet Ligurien Abwechslung. Ob Kultur- und Kunstgenuss, Sonnenbaden oder Aktivurlaub – und nicht zu vergessen, eine vielfältige Küche.

Mit 5420 km² zählt Ligurien zu den flächenmäßig kleinen Regionen Italiens. Über 65 % der Region sind Gebirge und knapp 35 % hügelig. In weniger als 1 % der Fläche gibt es wirklich flaches, nutzbares Land. Das geschränkt sich meist auf Flussmündungen mit Schwellenlandebene. Ligurien ist aber eine dicht besiedelte Region mit 294 Einwohnern/km2. Über die Hälfte der 1,56 Millionen Einwohner lebt allerdings im Großraum Genua dicht geballt. Auch in den Küstenstädten ist die Einwohnerdichte hoch. Dafür gibt es aber auf der anderen Seite einsame Landstriche. Um Platz zu sparen ist man schon in früheren Jahrhunderten eng zusammengerückt, schmiegen sich die farbigen Hochhäuser Steilhänge hinauf, wie etwa in Camogli, in Genua, dem Parasio von Porto Maurizio oder in der Altstadt von Sanremo.

Urlaubsziel Ligurien

Es bietet Meer und Berge, verschlafene Küstenorte, romantische Badegumpen in den Flüssen, mondäne Badeorte der Riviera di Ponente, einsame Wanderwege in den Seealpen, eine breitgefächerte Flora und Fauna, pittoreske Borghi, Wale vor der Küste, Sandstände, Kies und Felsen, bestes Olivenöl, sehr gutes Essen, nicht so gute Weine - die aus Alba sind jedenfalls viel bekannter, gute Restaurants, hervorragendes Klima, eine Menge Sehenswertes und nicht zuletzt die Nähe von Monaco, der Côte d'Azur, Cannes oder Genova - la superba. 25 km östlich von Genua liegt das weltbekannte Portofino an der Riviera di Levante

Ligurer gehören zu den Europäern, die mit am ältesten werden. Vielleicht auch ein Grund hier im Urlaub zumindest einige Wochen im Jahr zu verbringen. Ligurien gilt als sehr beliebtes Urlaubsziel - bei denen, die es kennen. Insgesamt wird es aber in Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden oder Belgien immer noch als Geheimtipp gehandelt. 

Ligurien ist flächenmäßig die drittkleinste italienische Region. Sie liegt im Nordwesten Italiens und besteht nur aus Bergen und Küste. Im Westen grenzt sie an Frankreich und die Côte d‘Azur, im Norden an die Region Piemont im Osten an die Emilia Romana und die Toskana und im Süden an das ligurischen Meer - als Teil des nördlichen Mittelmeers. Nach Norden hin wird sie von den Bergketten der Alpen und des Apennin begrenzt und wird traditionell in die Riviera di Ponente und die Riviera di Levante unterteilt. Mittelpunkt ist die Regionalhauptstadt Genua. Ligurien hat eine Bevölkerung von 1,6 Millionen. Etwa die Hälfte von ihnen lebt in Genua. Die anderen konzentrieren sich vor allem an dem schmalen Küstenstreifen mit vielen kleineren Städten. 

Das westliche Ligurien

Die sog. Riviera dei fiori (Blumenriviera) ist der Küstenabschnitt von Cervo bis Ventimiglia und ist Teil der italienischen Region Ligurien. Unmittelbar westlich davon schließt sich die französische Côte d’Azur an. Knapp im Hinterland von Imperia, im schönsten Tal der italienischen Seealpen dem Val Prino, liegt Dolcedo-Ripalta mit seinen steinernen Refugien.

Klimatisch ist dieser Landstrich Norditaliens besonders begünstigt, weil das Tal als einziges nach Norden hin durch Bergketten abgeschlossen ist und sich zum Meer hin öffnet. Die Gegend zeichnet sich durch ihr mildes Klima aus - im Winter kann es bis zu 20 Grad warm sein, im Sommer wird es selten richtig heiß. Besonders angenehm mild sind die Übergangszeiten von April bis Juni und von September bis Mitte November. Es regnet nur kurz um sogleich der Sonne wieder den Platz zu überlassen (die Wetterprognose für Dolcedo).

Hier wächst und gedeiht alles prächtig, ob im Olivenhain – es ist die am nördlichste gelegene Olivenregion überhaupt -, Weinberg, Gemüsegarten oder auf den Obstbäumen - und wild wuchern überall die mediterranen Gewürzkräuter. Irgendetwas blüht das ganze Jahr über - duftet.

Ligurische Seealpen

Die Landschaft ist reizvoll und vereint "mare e monti". Auf kleinstem Raum finden Sie Meer und Hochgebirge - die ligurischen Seealpen. Nach der allgemein gültigen Einteilung der Alpen nach SOIUSA bilden die Ligurischen Alpen sogar den ersten Abschnitt der Alpen. Sie sind Teil der südlichen Westalpen. Nach Norden hin sind die Berge höher, fallen aber zum Meer hin sanfter als bei den "Cinque Terre" in Levante. An der Küste wechseln sich feinsandige Buchten mit steil abfallenden, schroffen Kaps, umbrandet von kristallklarem Wasser, ab. Das unmittelbare Hinterland mit seinen Oliventerassen und bis zu 1000 Jahre alten Olivenbäumen der besonders aromatischen, aber seltenen Taggasca-Olive bildet eine beeindruckende Kulturlandschaft. Über 400 m Höhe findet man große Eichen und Kastanienwälder, darüber sanfte Almen. Die Seealpen sind von vielen Höhlensytemen durchzogen. 

Ligurische Küste

Hier reihen sich malerische Küstenstädte wie NoliCervoImperia, Santo Stephano al Mare oder Ventimiglia aneinander, im nahen Hinterland treffen Sie auf idyllische Dörfer mit dicht gedrängten mittelalterlichen Hauslabyrinthen wie DolcedoLingueglietta,  oder Baudenkmäler wie die Wallfahrtskirche Montegrazie. Etwas weiter von der Küste weg sind Dolceaqua, Bajardo, Ceriana, Triora oder Apricale. Sie gehören zu Liguriens interessanten Orten. Bussana Vecchia sollte man vielleicht eher meiden. Sanremo, Alassio und Bordighera sind mondäne Badeorte der Gründerzeit und des Jugendstils. Im Winter zog sich die "haute volée" der damaligen Zeit hierher zurück. Alfred Nobel etwa starb in Sanremo, wo er in den letzten Jahren seines Lebens viel Zeit verbracht hatte. Absolut sehenswert, die oftmals verkannte Stadt Albenga, mit langer Geschichte und entsprechender Kulisse. Hier kann man auch die antike Via Iulia Augusta wandern. Diano Marina ist die Stadt des eher billigen Massentourismus. Man kann sie getrost meiden. DIE STOLZE sollten Sie dagegen besuchen! An der Levante im Osten Genuas reihen sich Ort wie Camogli, Portofino und die fünf Dörfer der Cinque Terre

Die Riviera bietet mehr als Strand und Badespass. Sie ist nicht spektakulär, aber wunderschön. Ideal, um fast jede Jahreszeit entspannt zu genießen - Leben pur.

Gleichzeitig ist die Riviera der nördlichste Zugang des offenen Mittelmeers. Von Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Riviera optimal zu erreichen, gleich, ob mit dem Auto, mit dem Flugzeug oder mit dem Zug. Sie ist der nördlichste Zugang zum offenen Mittelmeer. 

Topographie Liguriens

Großes Flächenwachstum für die Besiedelung war in Ligurien niemals möglich, denn wenn es an einem mangelt, dann ist es Platz. Berge und Hügel bedecken 99 % der Gesamtfläche Liguriens. Es gibt nur ganz wenige Schwimmlandebenen an den Mündungsberichten der Flüsse wie etwa bei Albenga. Eine extremere Struktur bietet keine andere Region Italiens. Die Küstenlänge beträgt gut 300 km, ins Landesinnere zur nördlichen Grenze an das Piemont sind es jedoch selten mehr als 30 km. Höchster Berg Ligurien mit 2200 m ist der Monte Saccarello ganz im Nordwesten an der Grenze zum Piemont und zu Frankreich. Nach Osten hin flachen die ligurischen Alpen immer mehr ab. Der ligurischen Apennin im Ostteil ist maximal 1800 m hoch. 



Die geologische Grenze zwischen den ligurischen Seealpen und dem Abhängen verläuft zwischen Savona und Cairo Montenotte und wird den meisten kaum auffallen. Entlang der geologischen Grenze verläuft heute die Autobahn Savona - Turin. Das Tal ist deutlich breiter als die Täler sonst. Und es geht durch bis zur Poebene. Insgesamt zeichnen sich die höheren Seealpen durch einen etwas sanfteren Abfall ins Meer aus, während der Apennin an der Riviera die Levante meist sehr steil ins Meer abfällt.

Nirgendwo sonst im Mittelmeerraum ist der Zusammenprall von Meer und Bergen so markant wie an der Riviera. Dort wo das Wasser endet fangen schon die Berge an. Ligurien lebt vom Reiz dieser extremen die auch großen Einfluss auf das Klima Liguriens haben.

Geschichte Liguriens

Ligurien ist schon lange besiedelt. Man schätzt etwa 200.000 Jahre. Schon die Menschen der Steinzeit suchten nach bewohnbaren Höhlen und Grotten in Meeresnähe und hinterließen hier ihre Spuren. Ab dem ersten Jahrtausend vor Christus entwickelte sich im nordwestlichen Mittelmeerraum eine weiträumige neue Zivilisation mit immer effektiveren Methoden in Ackerbau und Viehzucht Handwerk und Handel. Der kulturelle Austausch erreichte ein hohes Niveau. Es wurden feste Siedlungen an den Südflanken der Alpen gebaut.

Das Römische Reich stieß in seiner Expansionsphase in Ligurien auf starken Widerstand. Römische Chronisten schildern, dass es schwer war die ligurischen Stämme zu unterwerfen. Die Romanisierung des Rivierabogens endete schließlich mit der Zwangsumsiedlung eines Großteils der Ligurer im Jahr 180 v. Chr., denn Rom wollte entlang seiner Heerstraßen, der schon damals angelegten Via Aurelia nach Gallien keine Störenfriede haben. Den heftigsten Widerstand erlebten die Römer im zweiten punischen Krieg, als die Ligurer auf Seiten Karthagos kämpften. Die damals noch bedeutungslose Hafenstadt Genua schlug sich hingegen auf die Seite der römischen Republik. Rom unterstützte Genua zwar im Wiederaufbau nach den Zerstörungen im zweiten punischen Krieg, doch vom imperialen Glanz blieb Genua ausgeschlossen. In seiner Bündnistreue im römischen Zeitalter wurde Genua aber Schritt für Schritt zu einer ansehnlichen Handels- und Hafenstadt. Der Rest Ligurien verharrte dagegen Zustand der Bedeutungslosigkeit. Das gilt insbesondere für die Region abseits der Via Aurelia. trueliguria



Ab dem frühen Mittelalter bedrohten sarazenische Piraten den gesamten Mittelmeerraum mit Überfällen. Besonders hatten sie es auf die Handelswege am Rivierabogen abgesehen. Genua wurde mehrfach geplündert und gebrandschatzt. Aus Angst vor Überfällen zog die Küstenbevölkerung vorübergehend sogar ins sichere Hinterland. Erst im 11. Jahrhundert konnte einem die Allianz, angeführt von Genua, Pisa und Marseille dem Treiben der Piraten zeitweise Einhalt gebieten. Noch heute zeugen die dichtgedrängten Dörfer im ligurischen Hinterland der Küste von diesen Überfällen. Sie waren Wehrdörfer und hatten eine Burgmauer. Aber auch die engen Gassen waren für Eindringlinge schwierig. Oft konnten Bewohner sich innerhalb der Häuser von Haus zu Haus fortbewegen – ein Vorteil bei der Abwehr.

Nach der erfolgreichen Verteidigung der heimischen Küste strebte die junge Seemacht Genua zu hören. Er beteiligte sich an den Kreuzzügen ins Heilige Land. Die Genueser Kreuzfahrer wurden für diese Mission mit florierenden Handelsniederlassungen im östlichen Mittelmeerraum belohnt. Fortan spielte Genua zusammen mit Fini und Pisa eine tragende Rolle im stark umkämpften Mittelmeerhandel. Genueser Kaufleute drangen bis in den asiatischen Raum vor und waren eine feste Größe im Handel mit den orientalischen Luxusgütern. Afrikanische Edelmetalle, arabische Teppiche, exotische Gewürze oder chinesische Seide wurden auf chinesischen Handelsschiffen nach Europa befördert. Auch im Sklavenhandel mischte Genua kräftig mit.

Mit Pisa und Venedig war Genua in Sachen Welthandel in ständigem Konflikt und führte dabei auch zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Dabei erwies sich die Genueser Flotte mehrfach überlegen. Nicht zuletzt war es Christoph Kolumbus der für die Stadt weiteren Ruhm und Ansehen brachte.

Für den genuesischen Außenhandel treibende Kraft waren aber nicht die großen Navigatoren wie Kolumbus, sondern vor allem die heimischen Bankiers gewesen. Patrizier und Adelsfamilien traten als Finanzier des der Handelsaktivitäten in Erscheinung und entwickelten früh Kapitalgeschäfte. Bald führten die Geldgeschäfte zur Gründung von Bankhäusern, wie der Banca San Giorgio die 1405 gegründet wurde und die größte Bank der Stadtrepublik wurde. Die Banca San Giorgio finanzierte maßgeblich die Eroberung der neuen Welt durch die spanische Krone und war maßgeblicher Profiteur der neuen Entdeckungen und Eroberungen.

Im Laufe des 15. Jahrhunderts geriet der Orienthandel in die Krise, weil das osmanische Reich über die christliche Mittelmeerwelt herfiel und zahlreiche Kolonien und Handelsniederlassungen der italienischen Seerepublik eroberte. Im 16. Jahrhundert gelangte Genua zu neuer Stärke, nicht zuletzt durch das kluge Handeln des Genueser Admirals und Staatsmann Andrea Doria. Er schloss sich der spanischen Krone und Kaiser Karl V. an und ersetzte durch diese Beziehungen den niedergehenden Orienthandel. Andere italienische Städte waren nicht so geschickt im Umgang mit neuen Bündnissen. Bis ins 18. Jahrhundert war Genua die reichste Stadt Europas.

Die ligurischen Provinz war davon jedoch gänzlich abgekoppelt. Die Geschichte Genuas verlief völlig unterschiedlich. Während Genua an den Geschehnissen einer immer größer werdenden Welt aktiv teilnahmen hielte sich die Provinz in den engen Landesgrenzen ein. Trotz der widrigen geographischen Bedingungen setzten die Ligurer ihre Tradition als Bauern fort. Fischfang und Seefahrt hatten für die Landbevölkerung eine nur geringe Bedeutung. Auch heute noch prägt die Ligurer ihr Land und die notgedrungen Bescheidenheit in einem bäuerlichen Leben in Armut. Bis vor wenigen Jahren sind ältere Ligurer aus den Dörfern des Hinterlandes kaum an die Küste gekommen. Die Orte waren sich selbst versorgende isolierte Gemeinschaften und von den Errungenschaften der Neuzeit und Moderne lange Zeit weitgehend abgeschnitten.


Reiseführer Ligurien des Michael Müller-Verlags

Tourismo in Liguria - Internetpräsenz der Region Ligurien




Blog-News

Frühjahrsklassiker Mailand - Sanremo steht vor der Tür

Am 20.03.2021 wird die 107. Ausgabe des Frühjahrsklassiker Mailand - Sanremo stattfinden. Mit 293 km von Mailand bis zur italienischen Riviera ist es das längste Profiradrennen der Saison. Und das bereits Mitte März! Ideale Zuschauerplätze sind der Aufstieg der Via Aurelia von Diano Marina über das Capo Berta nach Imperia-Oneglia. Das Highlight findet aber am Aufstieg nach Cipressa statt. Zieleinlauf wird zwischen 16:30 Uhr und 17:00 Uhr in Sanremo sein.

Covid19: Die dritte Welle rollt heran

Die Pandemie in Italien befindet sich erneut in einer Phase exponentiell Wachstums mit einer Verdopplungszeit von etwa fünf Tagen. Im Oktober waren es noch eine Verdopplungszeit von sieben Tagen, obwohl es in diesem Zeitraum noch keinen Lockdown in Italien gab.

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Kriegsspiele am Monte Faudo

Ganze eineinhalb Jahre hat man am süd-ost Hang des Monte Faudo Krieg gespielt - das was man im englischen "Airsoft" bezeichnet. Der Verein "Nucleo Ardente" mit Sitz in Diano Marina hat das für seine Mitglieder organisiert. Die Genehmigung für solche "Spiele" erfolgte am 23.08.2019 durch Beschluss des Rates der Gemeinde Dolcedo - wie MARCO CORRADI am 27.02.2021 in der STAMPA berichtete.

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Liguriens aktuelle Pandemiewerte

Die derzeitige Reiseplanung - auch für den Urlaub im Ferienhaus - -erfordert leider derzeit einen Überblick über die Statistik der Pandemie. Über den folgenden Button erreichen Sie die aktuellen Corona/Covid19-Zahlen für Ligurien - und den Rest der Welt. 

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Covid19: Weiterhin Neuinfektionen auf hohem Niveau in Ligurien

Darstellung: Paul-Ehrlich-Institut
Darstellung: Paul-Ehrlich-Institut

In Deutschland stagniert der Inzidenz um die 60. In Ligurien zwischen 120 und 140 und das schon seit Mitte Dezember. Warum das so ist, darüber lässt sich nur spekulieren. In Ligurien sind die Bereiche mit besonders hohen Infektionszahlen das Gebiet zwischen Ventimiglia und Sanremo, in Imperia und den angrenzenden Hinterlandgemeinden wie Dolcedo liegt die Inzidenz dagegen bei 42 bzw 0. 

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Luna Rossa sorgt für Brexit II

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Covid19: Zurück auf ROT?

Im Westen Liguriens, insbesondere im Gebiet zwischen Ventimiglia und Sanremo sind die Inzidenzwerte wieder so hoch, dass das Gebiet wieder rote Zone werden könnte. Gerade ist die Ampel von gelb auf orange gesprungen. Gouverneur Todi hat in den letzten Tagen mehrmals wiederholt, dass er eine gelbe Zone für Ligurien vorgezogen hätte, angesichts der Zunahme der Infektionen sei das aber nicht mehr verantwortbar. 

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Imperia - auch ein Ort großer Geschichten

Ein Spaziergang durch Imperia ist auch eine Reise durch die Paläste und Ecken, in denen Weltpolitik gemacht, Geschichte geschrieben wurde - dank der Anwesenheit wichtiger Persönlichkeiten, darunter Helden, Heilige, Staatsoberhäupter, Päpste, Dichter und Künstler.

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Covid19: Neue Mutation an der Riviera

Wie die ASL (Aziende Sanitarie Locali) Imperia berichtet verbreitet sich im westlichen Bereich der Provinz Imperia nahe der französischen Grenze derzeit eine neue Variante des Coronavirus. Sie breitet sich mit einer höheren Viruslast zwar deutlich schneller aus als die bisher vorherrschende Wildform, erweist sich aber insgesamt als weniger aggressiv. Die Altersgruppe bis 50 scheint allerdings stärker betroffen zu werden.

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Wieder Delphine vor Porto Maurizios Yachthafen

Wie schon während des ersten Lockdown im Frühjahr 2020 sind nun wieder Delphine und Tümmler vor dem Hafen von Porto Maurizio gesehen worden. Das ist sehr selten und scheint damit zusammenhängen, dass die Menschen ihrerseits nur noch selten auf das Meer fahren. 

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Yachthäfen Imperia: Preise für die Liegeplätze

Vielfach kam an den Blog die Anfrage, wie hoch die Preise für die Liegeplätze in den Yachthäfen von Porto Maurizio und Oneglia, denn seien.

Die neueste Preisliste der städtischen Betreibergesellschaft GoImperia liegt nun vor und mit wird hier ebenfalls veröffentlicht. Die Preise sollen sich im moderaten Mittelfeld bewegen, so ebenfalls die Kommentare auf anderen, spezialisierten Webseiten.

Großes Manko von Porto Maurizio ist bis jetzt der unausgebaute Hafen, wenngleich er schon heute mit allen seinen Liegeplätzen einer der größten Yachthäfen des westlichen Mittelmeers ist.

Als großes Plus beider Häfen wird aber die unmittelbare Nähe zum Stadtzentrum gesehen, denn bei vielen neu angelegten Yachthäfen ist es gerade nicht zu und der Weg zum Stadtzentrum ist oft weit und kompliziert. Deshalb wird Imperia-Porto Maurizio nach dem weiteren Ausbau sicherlich sehr an Attraktivität gewinnen. Zudem ist die Lage der Häfen im westlichen Ligurien einfach grandios. Der Weg zu den Hot Spots an der Côte dÀzur ist nicht weit. 

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Covid19: Verbreitung in der Provinz Imperia

Seit Beginn der Pandemie in Ligurien im März 2020 erkrankten 7157 Menschen in der Provinz Imperia am neuartigen Coronavirus Das sind 3,42 % der Einwohner. Covid19 hat ausnahmslos alle Gemeinden der Provinz erfasst. Mit Ausnahme von Armo im oberen Arroscia-Tal an der Grenze zu Piemont. Armo ist mit 117 Einwohnern die zweitkleinste Gemeinde der Provinz und hat es bis bisher geschafft die Pandemie außen vor zu halten. 

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Paradies vor Santo Stefano al Mare

Drei Kilometer vor Santo Stefano al Mare haben Taucher neue Untiefen entdeckt. In einem Umfang von etwa 8 × 3 km vor der Küste in eine Tiefe von 45-70 m haben Taucher nun ein kleines maritimes Eden entdeckt. Hier gibt es Kolonien von Gorgonien und Korallen mit bis zu 1 m hohen Fächern. Es finden sich Katzenhai, Seeteufel und Bleistiftseeigel sowie St. Peter Fische. Entdeckt hat das der Inhaber des örtlichen Tauchclubs "Nautilus Technical Diving".

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Cervo: Das Museum der Stadt stellt sich neu auf

Das ethnografische Museum der ligurischen Ponente in der mittelalterlichen Burg von Cervo, dem Castello Clavesana, verändert sein Gesicht. Die Ausstellung wird neu gestaltet. Das Material erweitert und mit moderner Museumstechnik ergänzt. So sollen die Bräuche und Traditionen der lokalen Dorf und Stadtgemeinschaften besser veranschaulicht werden. 

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imperia-online.de - eine historische Reise durch die Provinz?

Die Webseite imperia-online.de von Doris Meier ist eine sehr gut gemachte und mit knapp über 230 Unterseiten umfangreiche Internetseite, die sich vor allen Dingen an historisch interessierte Ligurienkenner richtet. Doris Meier hat ausgesprochen viel von der Geschichte der Gegend rund um die Stadt Imperia zusammen getragen, wie man es sonst in deutscher Sprache eigentlich nicht findet. Ihre Ausführungen gehen in die Tiefe, sind detailliert. 

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Einkommensarmut in Ligurien nimmt zu

Es ist ja lange eine der großen Stärken der italienischen Wirtschaft gewesen. Die vielen kleinen Geschäfte und Handwerksbetriebe in Familienhand. Sie wirtschafteten konservativ, ohne Schulden und erwiesen sich lange Zeit als erstaunlich stabil. Ihre größte Schwierigkeit war die ausufernde Bürokratie. 

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Porto Maurizios Yachthafen wird weitergebaut - und hoffentlich grüner!

Der Bau des Yachthafens von Imperia-Porto Maurizio endete 2012 in einem finanziellen Desaster samt Veruntreuung von Geldern. Imperia sollte einen der größten Yachthäfen des westlichen Mittelmeers bekommen und mit Antibes mindestens gleichziehen. Seitdem waren zwar die Anlegestellen in Betrieb, das Herz des Hafens mit Geschäften, Bars, Apartments kam noch vor Erstellung der Rohbauten zum Erliegen. Es folgten die Insolvenz der ursprünglichen Betreibergesellschaft und jahrelange Rechtsstreitigkeiten. Mit deren Abschluss begann unter Imperias umtriebigen Bürgermeister Claudio Scajola eine Neuplanung. Noch im ersten Halbjahr 2021 soll am Yachthafen weitergebaut werden. Claudio Scajola bezeichnet es als den Beginn einer neuen Ära.

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Riviera di Ponente: Historische Reiseberichte von 1885 und 1887

Gestern gab mir mein Vater Albert Obermüller zwei Reiseberichte von Anna von Volkmann über ihre Aufenthalte an der Riviera 1885 und 1887. Die Reiseberichte waren ursprünglich handgeschrieben und wurden später noch mal mit der Schreibmaschine niedergeschrieben. Die beiden Briefe von 1887 entstanden unmittelbar nach dem schweren Erdbeben, das Bussana und Diano Marina zerstörte. Anna von Volkmann war eine geborene von Schlechtendahl und war mit Richard Volkmann, einem deutschen Chirurgen und Hochschullehrer verheiratet. 

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Corona: Ligurien entwickelt sich wieder zum Risikogebiet

Ligurien entwickelt sich wieder zum Covid19-Risikogebiet. Zwar liegen die Neuinfektionen bisher nur bei 41 pro 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen, aber die Zahlen nähern sich erschreckend schnell der magischen Grenze von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohnern, der europaweit als Schwellenwert definiert wird. Ligurien dürfte insoweit unter dem schlechten Einfluss der Côte d'Azur stehen, wo schon seit längerem die Infektionszahlen in bedenkliche Größen gewachsen sind. Es wird also zu erwarten sein, dass für Ligurien demnächst eine Reisewarnung ausgesprochen wird und Ligurien-Reisende zur Quarantäne in Deutschland verpflichtet werden. Als Hotspots sollen zwei Campingplätze nahe der französischen Grenze gelten. 

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Corona: Derzeit kaum aktive Fälle in Ligurien

Derzeit gibt in Ligurien 210 aktive Fälle von Covid19 Infektionen. Der Virus ist in Ligurien also kaum aktiv. Zu verdanken ist das auch der großen Disziplin der Bürger. Denn in Ligurien hat man einen wirklich harten lockdown erlebt.  Zudem waren in Ligurien 101 Covid19 Todesopfer auf 100.000 Einwohner zu beklagen. Italien hat Covid19 derzeit jedenfalls besser im Griff als Deutschland. 

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Lesertipps für das westliche Ligurien

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Urlaub in Ligurien

Ligurien - Land zwischen Meer und Bergen

Dolcedo - Perle des Val Prino

Dolcedo-Ripalta - das Sarazenenfluchtburgdorf

Genova - la superba

 

Urlaub in Ligurien - Insidertipps und vieles mehr

Blog - News aus dem westlichen Ligurien