Ligurien & italienische Riviera

Europas mediterranes Paradies

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Willkommen im Nordwesten Italiens an der Riviera di Ponente. Ligurien ist eine der einladensten und abwechslungsreichsten Regionen Europas. Feinsandige Strände, felsige Klippen und mondäne Städte, einsame Wanderwege und romantische Felsen-nester – auf mehr als 300 Kilometern Küste bietet Ligurien Abwechslung. Ob Kultur- und Kunstgenuss, Sonnenbaden oder Aktivurlaub – und nicht zu vergessen, eine vielfältige Küche.

Urlaubsziel Ligurien

Es bietet Meer und Berge, verschlafene Küstenorte, romantische Badegumpen in den Flüssen, mondäne Badeorte der Riviera di Ponente, einsame Wanderwege in den Seealpen, eine breitgefächerte Flora und Fauna, pittoreske Borghi, Wale vor der Küste, Sandstände, Kies und Felsen, bestes Olivenöl, sehr gutes Essen, nicht so gute Weine - die aus Alba sind jedenfalls viel bekannter, gute Restaurants, hervorragendes Klima, eine Menge Sehenswertes und nicht zuletzt die Nähe von Monaco, der Côte d'Azur, Cannes oder Genova - la superba

Ligurer gehören zu den Europäern, die mit am ältesten werden. Vielleicht auch ein Grund hier im Urlaub zumindest einige Wochen im Jahr zu verbringen. Ligurien gilt als sehr beliebtes Urlaubsziel - bei denen, die es kennen. Insgesamt wird es aber in Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden oder Belgien immer noch als Geheimtipp gehandelt. 

Ligurien ist flächenmäßig die drittkleinste italienische Region. Sie liegt im Nordwesten Italiens und besteht nur aus Bergen und Küste. Im Westen grenzt sie an Frankreich und die Côte d‘Azur, im Norden an die Region Piemont im Osten an die Emilia Romana und die Toskana und im Süden an das ligurischen Meer - als Teil des nördlichen Mittelmeers. Nach Norden hin wird sie von den Bergketten der Alpen und des Apennin begrenzt und wird traditionell in die Riviera di Ponente und die Riviera di Levante unterteilt. Mittelpunkt ist die Regionalhauptstadt Genua. Ligurien hat eine Bevölkerung von 1,6 Millionen. Etwa die Hälfte von ihnen lebt in Genua. Die anderen konzentrieren sich vor allem an dem schmalen Küstenstreifen mit vielen kleineren Städten. 

Das westliche Ligurien

Die sog. Riviera dei fiori (Blumenriviera) ist der Küstenabschnitt von Cervo bis Ventimiglia und ist Teil der italienischen Region Ligurien. Unmittelbar westlich davon schließt sich die französische Côte d’Azur an. Knapp im Hinterland von Imperia, im schönsten Tal der italienischen Seealpen dem Val Prino, liegt Dolcedo-Ripalta mit seinen steinernen Refugien.

Klimatisch ist dieser Landstrich Norditaliens besonders begünstigt, weil das Tal als einziges nach Norden hin durch Bergketten abgeschlossen ist und sich zum Meer hin öffnet. Die Gegend zeichnet sich durch ihr mildes Klima aus - im Winter kann es bis zu 20 Grad warm sein, im Sommer wird es selten richtig heiß. Besonders angenehm mild sind die Übergangszeiten von April bis Juni und von September bis Mitte November. Es regnet nur kurz um sogleich der Sonne wieder den Platz zu überlassen (die Wetterprognose für Dolcedo).

Hier wächst und gedeiht alles prächtig, ob im Olivenhain – es ist die am nördlichste gelegene Olivenregion überhaupt -, Weinberg, Gemüsegarten oder auf den Obstbäumen - und wild wuchern überall die mediterranen Gewürzkräuter. Irgendetwas blüht das ganze Jahr über - duftet.

Ligurische Seealpen

Die Landschaft ist reizvoll und vereint "mare e monti". Auf kleinstem Raum finden Sie Meer und Hochgebirge - die ligurischen Seealpen. Nach der allgemein gültigen Einteilung der Alpen nach SOIUSA bilden die Ligurischen Alpen sogar den ersten Abschnitt der Alpen. Sie sind Teil der südlichen Westalpen. Nach Norden hin sind die Berge höher, fallen aber zum Meer hin sanfter als bei den "Cinque Terre" in Levante. An der Küste wechseln sich feinsandige Buchten mit steil abfallenden, schroffen Kaps, umbrandet von kristallklarem Wasser, ab. Das unmittelbare Hinterland mit seinen Oliventerassen und bis zu 1000 Jahre alten Olivenbäumen der besonders aromatischen, aber seltenen Taggasca-Olive bildet eine beeindruckende Kulturlandschaft. Über 400 m Höhe findet man große Eichen und Kastanienwälder, darüber sanfte Almen. Die Seealpen sind von vielen Höhlensytemen durchzogen. 

Ligurische Küste

Hier reihen sich malerische Küstenstädte wie NoliCervoImperia, Santo Stephano al Mare oder Ventimiglia aneinander, im gebirgigen Hinterland treffen Sie auf idyllische Dörfer mit dicht gedrängten mittelalterlichen Hauslabyrinthen wie TrioraDolcedo, Civezza, Dolceaqua, Bajardo, Ceriana oder Apricale oder Baudenkmäler wie die Wallfahrtskirche Montegrazie. Sie gehören zu Liguriens interessanten Orten. Bussana Vecchia sollte man vielleicht eher meiden. Sanremo, Alassio und Bordighera sind mondäne Badeorte der Gründerzeit und des Jugendstils. Im Winter zog sich die "haute volée" der damaligen Zeit hierher zurück. Alfred Nobel etwa starb in Sanremo, wo er in den letzen Jahren seines Lebens viel Zeit verbracht hatte. Absolut sehenswert, die oftmals verkannte Stadt Albenga, mit langer Geschichte und entsprechender Kulisse. Hier kann man auch die antike Via Iulia Augusta wandern. Diano Marina ist die Stadt des eher billigen Massentourismus. Man kann sie getrost meiden. DIE STOLZE sollten Sie dagegen besuchen!

Heute putzen sich die beiden großen Ortsteile von Imperia - Porto Maurizio und Oneglia - heraus. In den vergangen Jahren entstand unterhalb von Porto Maurizio eine der größten und modernsten Yachthafenanlagen des Mittelmeers - allerdings nicht fertiggestellt. Hier findet in allen geraden Jahren (2014, 2016, 2018) ein "Concorso d'Eleganza" alter Holzsegelyachten, die Vele d'epoca statt. Im Hafen von Oneglia bieten pittoreske Fischerbote und die romantische Häuserzeile am Hafen eine ideale Kulisse für die Restaurants und die internationalen Megayachten, die sich auch hier immer mehr ein Stelldichein geben. Massentourismus finden Sie in Imperia nicht.

Die Riviera bietet mehr als Strand und Badespass. Sie ist nicht spektakulär, aber wunderschön. Ideal, um fast jede Jahreszeit entspannt zu genießen - Leben pur.

Gleichzeitig ist die Riviera der nördlichste Zugang des offenen Mittelmeers. Von Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Riviera optimal zu erreichen, gleich, ob mit dem Auto, mit dem Flugzeug oder mit dem Zug. Sie ist der nördlichste Zugang zum offenen Mittelmeer. 

Topographie Liguriens

Großes Flächenwachstum für die Besiedelung war in Ligurien niemals möglich, denn wenn es an einem mangelt, dann ist es Platz. Berge und Hügel bedecken 99 % der Gesamtfläche Liguriens es gibt nur ganz wenige Schwimmlandebenen an den Mündungsberichten der Flüsse wie etwa bei Albenga. Eine extremere Struktur bietet keine andere Region Italiens. Die Küstenlänge beträgt gut 300 km, ins Landesinnere zur nördlichen Grenze an das Piemont sind es jedoch selten mehr als 30 km. Höchster Berg Ligurien mit 2200 m ist der Monte Saccarello ganz im Nordwesten an der Grenze zum Piemont und zu Frankreich. Nach Osten hin flachen die ligurischen Alpen immer mehr ab. Der ligurischen Apennin im Ostteil ist maximal 1800 m hoch. 



Die geologische Grenze zwischen den ligurischen Seealpen und dem Abhängen verläuft zwischen Savona und Cairo Montenotte und wird den meisten kaum auffallen. Entlang der geologischen Grenze verläuft heute die Autobahn Savona - Turin. Das Tal ist deutlich breiter als die Täler sonst. Und es geht durch bis zur Poebene. Insgesamt zeichnen sich die höheren Seealpen durch einen etwas sanfteren Abfall ins Meer aus, während der Apennin an der Riviera die Levante meist sehr steil ins Meer abfällt.

Nirgendwo sonst im Mittelmeerraum ist der Zusammenprall von Meer und Bergen so markant wie an der Riviera. Dort wo das Wasser endet fangen schon die Berge an. Ligurien lebt vom Reiz dieser extremen die auch großen Einfluss auf das Klima Liguriens haben.

Geschichte Liguriens

Ligurien ist schon lange besiedelt. Man schätzt etwa 200.000 Jahre. Schon die Menschen der Steinzeit suchten nach bewohnbaren Höhlen und Grotten in Meeresnähe und hinterließen hier ihre Spuren. Ab dem ersten Jahrtausend vor Christus entwickelte sich im nordwestlichen Mittelmeerraum eine weiträumige neue Zivilisation mit immer effektiveren Methoden in Ackerbau und Viehzucht Handwerk und Handel. Der kulturelle Austausch erreichte ein hohes Niveau. Es wurden feste Siedlungen an den Südflanken der Alpen gebaut.

Das Römische Reich stieß in seiner Expansionsphase in Ligurien auf starken Widerstand. Römische Chronisten schildern, dass es schwer war die ligurischen Stämme zu unterwerfen. Die Romanisierung des Rivierabogens endete schließlich mit der Zwangsumsiedlung eines Großteils der Ligurer im Jahr 180 v. Chr., denn Rom wollte entlang seiner Heerstraßen, der schon damals angelegten Via Aurelia nach Gallien keine Störenfriede haben. Den heftigsten Widerstand erlebten die Römer im zweiten punischen Krieg, als die Ligurer auf Seiten Karthagos kämpften. Die damals noch bedeutungslose Hafenstadt Genua schlug sich hingegen auf die Seite der römischen Republik. Rom unterstützte Genua zwar im Wiederaufbau nach den Zerstörungen im zweiten punischen Krieg, doch vom imperialen Glanz blieb Genua ausgeschlossen. In seiner Bündnistreue im römischen Zeitalter wurde Genua aber Schritt für Schritt zu einer ansehnlichen Handels- und Hafenstadt. Der Rest Ligurien verharrte dagegen Zustand der Bedeutungslosigkeit. Das gilt insbesondere für die Region abseits der Via Aurelia. trueliguria



Ab dem frühen Mittelalter bedrohten sarazenische Piraten den gesamten Mittelmeerraum mit Überfällen. Besonders hatten sie es auf die Handelswege am Rivierabogen abgesehen. Genua wurde mehrfach geplündert und gebrandschatzt. Aus Angst vor Überfällen zog die Küstenbevölkerung vorübergehend sogar ins sichere Hinterland. Erst im 11. Jahrhundert konnte einem die Allianz, angeführt von Genua, Pisa und Marseille dem Treiben der Piraten zeitweise Einhalt gebieten. Noch heute zeugen die dichtgedrängten Dörfer im ligurischen Hinterland der Küste von diesen Überfällen. Sie waren Wehrdörfer und hatten eine Burgmauer. Aber auch die engen Gassen waren für Eindringlinge schwierig. Oft konnten Bewohner sich innerhalb der Häuser von Haus zu Haus fortbewegen – ein Vorteil bei der Abwehr.

Nach der erfolgreichen Verteidigung der heimischen Küste strebte die junge Seemacht Genua zu hören. Er beteiligte sich an den Kreuzzügen ins Heilige Land. Die Genueser Kreuzfahrer wurden für diese Mission mit florierenden Handelsniederlassungen im östlichen Mittelmeerraum belohnt. Fortan spielte Genua zusammen mit Fini und Pisa eine tragende Rolle im stark umkämpften Mittelmeerhandel. Genueser Kaufleute drangen bis in den asiatischen Raum vor und waren eine feste Größe im Handel mit den orientalischen Luxusgütern. Afrikanische Edelmetalle, arabische Teppiche, exotische Gewürze oder chinesische Seide wurden auf chinesischen Handelsschiffen nach Europa befördert. Auch im Sklavenhandel mischte Genua kräftig mit.

Mit Pisa und Venedig war Genua in Sachen Welthandel in ständigem Konflikt und führte dabei auch zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Dabei erwies sich die Genueser Flotte mehrfach überlegen. Nicht zuletzt war es Christoph Kolumbus der für die Stadt weiteren Ruhm und Ansehen brachte.

Für den genuesischen Außenhandel treibende Kraft waren aber nicht die großen Navigatoren wie Kolumbus, sondern vor allem die heimischen Bankiers gewesen. Patrizier und Adelsfamilien traten als Finanzier des der Handelsaktivitäten in Erscheinung und entwickelten früh Kapitalgeschäfte. Bald führten die Geldgeschäfte zur Gründung von Bankhäusern, wie der Banca San Giorgio die 1405 gegründet wurde und die größte Bank der Stadtrepublik wurde. Die Banca San Giorgio finanzierte maßgeblich die Eroberung der neuen Welt durch die spanische Krone und war maßgeblicher Profiteur der neuen Entdeckungen und Eroberungen.

Im Laufe des 15. Jahrhunderts geriet der Orienthandel in die Krise, weil das osmanische Reich über die christliche Mittelmeerwelt herfiel und zahlreiche Kolonien und Handelsniederlassungen der italienischen Seerepublik eroberte. Im 16. Jahrhundert gelangte Genua zu neuer Stärke, nicht zuletzt durch das kluge Handeln des Genueser Admirals und Staatsmann Andrea Doria. Er schloss sich der spanischen Krone und Kaiser Karl V. an und ersetzte durch diese Beziehungen den niedergehenden Orienthandel. Andere italienische Städte waren nicht so geschickt im Umgang mit neuen Bündnissen. Bis ins 18. Jahrhundert war Genua die reichste Stadt Europas.

Die ligurischen Provinz war davon jedoch gänzlich abgekoppelt. Die Geschichte Genuas verlief völlig unterschiedlich. Während Genua an den Geschehnissen einer immer größer werdenden Welt aktiv teilnahmen hielte sich die Provinz in den engen Landesgrenzen ein. Trotz der widrigen geographischen Bedingungen setzten die Ligurer ihre Tradition als Bauern fort. Fischfang und Seefahrt hatten für die Landbevölkerung eine nur geringe Bedeutung. Auch heute noch prägt die Ligurer ihr Land und die notgedrungen Bescheidenheit in einem bäuerlichen Leben in Armut. Bis vor wenigen Jahren sind ältere Ligurer aus den Dörfern des Hinterlandes kaum an die Küste gekommen. Die Orte waren sich selbst versorgende isolierte Gemeinschaften und von den Errungenschaften der Neuzeit und Moderne lange Zeit weitgehend abgeschnitten.


Reiseführer Ligurien des Michael Müller-Verlags

Tourismo in Liguria - Internetpräsenz der Region Ligurien



Blog - Ligurien

Corona: Ligurien reißt den Schwellenwert

Seit dem 05.10.2020 überschreitet Ligurien die Schwelle von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen und hat am 07.10.2020 sogar 64 erreicht (Regionale Übersicht der Berliner Morgenpost, John Hopkins). Die Infektionszahlen in Ligurien steigen im Vergleich zum Rest Italiens leider stark an an.  Die Infektionsschwerpunkte sollen sich derzeit aber vor allem auf Genua und Savona konzentrieren. Weitere Informationen finden Sie hier. Dennoch dürfte in den nächsten Tagen im Raum stehen, dass die gesamte Region Ligurien vom RKI zum Risikogebiet erklärt wird. 

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Riviera di Ponente: Historische Reiseberichte von 1885 und 1887

Gestern gab mir mein Vater Albert Obermüller zwei Reiseberichte von Anna von Volkmann über ihre Aufenthalte an der Riviera 1885 und 1887. Die Reiseberichte waren ursprünglich handgeschrieben und wurden später noch mal mit der Schreibmaschine niedergeschrieben. Die beiden Briefe von 1887 entstanden unmittelbar nach dem schweren Erdbeben, das Bussana und Diano Marina zerstörte. Anna von Volkmann war eine geborene von Schlechtendahl und war mit Richard Volkmann, einem deutschen Chirurgen und Hochschullehrer verheiratet. 

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Corona: Schweiz erklärt Ligurien zur Risikoregion

Heute hat Ligurien mit 45/100000/7 Tage eine neue Höchstmarke nach dem Sommer erreicht, was die Häufigkeit an Neuinfektionen erreicht. Den in der Schweiz maßgebende Schwellwert von 80/100000/14 Tage hat Ligurien gerissen. Daher wurde Ligurien nun von der Schweiz als Risikoregion erklärt. Ab 28.09.2020, 0.00 Uhr müssen alle Personen, die in die Schweiz einreisen und sich vorher in Ligurien aufgehalten haben, 10 Tage in Selbstquarantäne. Das heißt aber auch, dass eine Durchreise  im Auto und ohne Stopp - nicht aber im Zug - weiterhin möglich ist. Von deutscher Seite besteht weiterhin keine Reisewarnung. Hinweise von der Regionalverwaltung finden Sie hier

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Covid19 und Klimawandel könnten den Tourismus zugunsten Liguriens verändern

Der Tourismus dürfte in den kommenden Jahren vor gravierenden Veränderungen stehen, die die bisherigen Trends auf den Kopf stellen. Die Klimakrise wird der langfristige Grund sein, die aktuelle Coronakrise aber der kurzfristige Auslöser dieses Veränderungsprozesses - möglicherweise mit nicht ganz ungünstigen Auswirkungen zugunsten des ligurischen Hinterlandes um Imperia und Dolcedo.  

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Corona: Ligurien entwickelt sich wieder zum Risikogebiet

Ligurien entwickelt sich wieder zum Covid19-Risikogebiet. Zwar liegen die Neuinfektionen bisher nur bei 41 pro 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen, aber die Zahlen nähern sich erschreckend schnell der magischen Grenze von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohnern, der europaweit als Schwellenwert definiert wird. Ligurien dürfte insoweit unter dem schlechten Einfluss der Côte d'Azur stehen, wo schon seit längerem die Infektionszahlen in bedenkliche Größen gewachsen sind. Es wird also zu erwarten sein, dass für Ligurien demnächst eine Reisewarnung ausgesprochen wird und Ligurien-Reisende zur Quarantäne in Deutschland verpflichtet werden. Als Hotspots sollen zwei Campingplätze nahe der französischen Grenze gelten. 

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Corona: Derzeit kaum aktive Fälle in Ligurien

Derzeit gibt in Ligurien 210 aktive Fälle von Covid19 Infektionen. Der Virus ist in Ligurien also kaum aktiv. Zu verdanken ist das auch der großen Disziplin der Bürger. Denn in Ligurien hat man einen wirklich harten lockdown erlebt.  Zudem waren in Ligurien 101 Covid19 Todesopfer auf 100.000 Einwohner zu beklagen. Italien hat Covid19 derzeit jedenfalls besser im Griff als Deutschland. 

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Ligurien startet in die Feriensaison 2020

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Corona in Ligurien auf tiefem Stand

In Ligurien gibt es derzeit nur 11 aktive Fälle auf 100000 Einwohner. Die Ponente scheint dabei nahezu gänzlich frei von aktiven Fällen zu sein. Das heißt aber nicht, dass man sich nun wieder fahrlässig verhalten kann. Also Abstand halten und in Räumen Maske auf!

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Feriendomizile in Dolcedo-Ripalta ab dem 25.06.2020 wieder geöffnet

Nach dem coronabedingten lockdown sind die Ferienhäuser in Dolcedo-Ripalta wieder für Feriengäste geöffnet und bereits wieder stark für den Sommer gebucht - zur großen Freude der Ortsansässigen, die die Gäste im Frühling schon schmerzlich vermissten. 

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Halbes Haus mit Garten in Prelà abzugeben - Immobilienanzeige

Am Ortseingang von Prelà im hinteren Val Prino ist ein freistehendes Haus aus dem 17. Jahrhundert abzugeben bzw. erst einmal ein Teil dieses Hauses.

Derzeit zum Verkauf steht das gesamte erste Obergeschoss mit etwa 110 m² Wohn und Nutzflächen. Zusätzlich befindet sich im Erdgeschoss ein großer etwa 45 m² großer Raum, der bis vor einigen Jahren als Bar betrieben wurde. Der sogenannte Finile mit offener Loggia im Erdgeschoss sind ebenfalls abzugeben, sowie der daran anschließende Abstellraum mit darüber liegender Terrasse. Zum Verkauf stehenden Teil gehören auch Außenflächen.

Die Decke zwischen Erdgeschoss und ersten Obergeschoss bilden Ziegelgewölbe. Darüber ist es eine Holzdecke. Der derzeitigen Eigentümerin, die die Wohnung derzeit auch bewohnt, wächst das Haus über den Kopf. Eigentümer des zweiten Obergeschosses und des Restes des Hauses inklusive der offenen Loggia ist ein 83-Jähriger, der die Wohnung selbst bewohnt.

Gesucht wird ein ligurienaffiner Investor mit Ideen, der möglicherweise das gesamte Haus übernimmt, saniert und neu zum Leben erweckt. Interessant wäre etwa der Umbau in acht ein-Zimmer Apartments zur Anmietung auf Zeit mit co-working Spaces, Besprechungszimmer und angeschlossener Gastronomie. 

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Italiens Grenzen für Ausländer bald offen

Für Ausländer werden Italiens Grenzen wohl ab dem 03. Juni 2020 wieder geöffnet. Die Schweiz öffnet sie hingegen erst wieder am 15. Juni 2020, so dass eine Durchfahrt nach Italien bis dahin nicht möglich sein wird. Deutsche müssen damit auf einen Urlaub in Dolcedo während der Pfingstferien verzichten.  

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Covid19 in Ligurien - die Pandemie scheint für`s erste Überstanden

Bis 14. Mai 2020 gab es in Ligurien 44390 Tests. 8995 Personen wurden positiv getestet. 5009 Personen sind genesen, 1329 verstorben, 408 Personen sind im Krankenhaus, 35 davon werden derzeit intensiv versorgt, 2217 befinden sich noch in häuslicher Quarantäne. Damit gab es auf 100000 Einwohner knapp 600 Infizierte. 

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Covid19: Buchungsstornierungen - Rückzahlung in Geld

Bis 31.08.2020 haben wir alle Buchungen von Ferienhäusern über loveliguria.eu wegen der Covid19-Pandemie storniert und sämtliche Anzahlungen ausbezahlt. 

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Coronakrise: Europäische Freizügigkeit geopfert

Um Zweifel gar nicht aufkommen zu lassen, Gesundheitsschutz für jeden einzelnen und eine wirksame Eindämmung der Pandemie muss an erster Stelle stehen. Leider fehlte schon Mitte Januar 2020 eine gemeinsame europäische Strategie zur Eindämmung einer Pandemie. 

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Coronakrise: Vorerst keine Ende der europäischen Reisebeschränkungen

Heute konnten sich die Regierungen der EU-Mitgliedstaaten nicht auf eine gemeinsame Strategie für die Aufhebung des Corona-lockdowns  und insbesondere die Öffnung der europäischen Binnengrenzen für touristische Reisen einigen. Insoweit ist es noch vollkommen offen, wann die Ferienhäuser in Dolcedo-Ripalta wieder für Feriengäste geöffnet werden können. Der intern angepeilte Termin Ende Mai wird es jedenfalls nicht. 

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Coronakrise: Delphine im Hafen vom Oneglia

Die Ausgangssperren in Italien haben dazu geführt, dass es Anfang April nun auch mehrere Delphinsichtungen im Hafen von Imperia-Oneglia gab. Wo sich der Mensch - nun wegen Corona - zurückzieht, dringt die Natur wieder in diese Räume zurück. Oder ist es bei den Delphinen bloße Neugier, denn sie scheinen am Hafenkai nach Menschen Ausschau gehalten zu haben, die sonst auf dem Meer für Abwechslung sorgen.

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Urlaubssaison 2020: Rabatt auf die dritte Urlaubswoche!!!!

In den 1970er, 1980er und 1990er Jahren war der dreiwöchige Urlaub am Stück die Regel. Heute ist es die Ausnahme. Auch in Ripalta. Wir wollen klimafreundlicheres, längeres Verreisen fördern und werden im kommenden Jahr 2020 auf die jeweils dritte Buchungswoche (Samstag-Samstag) einen Rabatt von 40% in Schulferienzeiten und von 50 % außerhalb der typischen Ferienzeiten gewähren. Dieses Angebot gilt für die Ferienhäuser de Sonnaz I, de Sonnaz IICentrale I und Colle della Valle I. Wegen der COVID19-Pandemie haben wir die Rabatte nun deutlich erhöht und das Angebot für das ganze Jahr ausgedehnt.

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Coronakrise in Ligurien

Ligurien ist derzeit von der Corona-Pandemie stärker betroffen als die meisten deutschen Regionen. Bis heute 17 Uhr gab es in Ligurien bei einer Einwohnerzahl von 1,5 Mio. 2567 Fälle, von denen derzeit 2027 aktiv sind. 280 Personen mit einer Corona-Infektion sind verstorben. 154 Personen werden intensivmedizinisch versorgt. 

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Italiens heißeste Winter Regatta

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Hermann Rudorf: Liebeserklärung an Ligurien

feigenkaktus, © hermann rudorf
feigenkaktus, © hermann rudorf

liguria

 

diese bilder sind eine liebeserklärung...

... an den zauber einer landschaft, an die weite des himmels,

den geruch der luft, die farbe des meeres, an das zutiefst

verborgene und längst verloren geglaubte.

 

seit über 30 jahren verbringt der maler zusammen mit seiner frau die spätsommerwochen an der ligurischen küste in der umgebung von porto maurizio.

 

was es dort zu sehen gibt, fließt in die vor Ort entstehenden

bilder ein, wie hanfpalmen, feigenkakteen, stadt- und

landschaftsansichten. für einen maler, der überwiegend

gegenstandsfrei arbeitet, ist das ein schlüssiger weg um die

eigene bildsprache aufzubrechen, zu erweitern.

 

die wechselwirkungen zwischen beiden welten sind evident:

raumgreifende bildtiefen, ursprüngliche formen und

farben von lebensbejahender strahlkraft.

 

dr. elisabeth völling

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Urlaub in Ligurien

Ligurien - Land zwischen Meer und Bergen

Dolcedo - Perle des Val Prino

Dolcedo-Ripalta - das Sarazenenfluchtburgdorf

Genova - la superba

 

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