Ligurien & italienische Riviera

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Willkommen im Nordwesten Italiens an der Riviera di Ponente. Ligurien ist eine der einladensten und abwechslungsreichsten Regionen Europas. Feinsandige Strände, felsige Klippen und mondäne Städte, einsame Wanderwege und romantische  Felsen-nester – auf mehr als 300 Kilometern Küste bietet Ligurien Abwechslung. Ob Kultur- und Kunstgenuss, Sonnenbaden oder Aktivurlaub – und nicht zu vergessen, eine vielfältige Küche.

Urlaubsziel Ligurien

Es bietet Meer und Berge, verschlafene Küstenorte, romantische Badegumpen in den Flüssen, mondäne Badeorte der Riviera di Ponente, einsame Wanderwege in den Seealpen, eine breitgefächerte Flora und Fauna, pittoreske Borghi, Wale vor der Küste, Sandstände, Kies und Felsen, bestes Olivenöl, sehr gutes Essen, nicht so gute Weine - die aus Alba sind besser, gute Restaurants, hervorragendes Klima, eine Menge Sehenswertes und nicht zuletzt die Nähe von Monaco, Nizza, Cannes oder Genova - la superba

Ligurer gehören zu den Europäern, die mit am ältesten werden. Vielleicht auch ein Grund hier im Urlaub zumindest einige Wochen im Jahr zu verbringen. Ligurien gilt als sehr beliebtes Urlaubsziel - bei denen, die es kennen. Insgesamt wird es aber in Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden oder Belgien immer noch als Geheimtipp gehandelt. 

Ligurien ist flächenmäßig die drittkleinste italienische Region. Sie liegt im Nordwesten Italiens und besteht nur aus Bergen und Küste. Im Westen grenzt sie an Frankreich und die Côte d‘Azur, im Norden an die Region Piemont im Osten an die Emilia Romana und die Toskana und im Süden an das ligurischen Meer - als Teil des nördlichen Mittelmeers. Nach Norden hin wird sie von den Bergketten der Alpen und des Apennin begrenzt und wird traditionell in die Riviera di Ponente und die Riviera di Levante unterteilt. Mittelpunkt ist die Regionalhauptstadt Genua. Ligurien hat eine Bevölkerung von 1,6 Millionen. Etwa die Hälfte von ihnen lebt in Genua. Die anderen konzentrieren sich vor allem an dem schmalen Küstenstreifen mit vielen kleineren Städten. 

Das westliche Ligurien

Die sog. Riviera dei fiori (Blumenriviera) ist der Küstenabschnitt von Cervo bis Ventimiglia und ist Teil der italienischen Region Ligurien. Unmittelbar westlich davon schließt sich die französische Côte d’Azur an. Knapp im Hinterland von Imperia, im schönsten Tal der italienischen Seealpen dem Val Prino, liegt Dolcedo-Ripalta mit seinen steinernen Refugien.

Klimatisch ist dieser Landstrich Norditaliens besonders begünstigt, weil das Tal als einziges nach Norden hin durch Bergketten abgeschlossen ist und sich zum Meer hin öffnet. Die Gegend zeichnet sich durch ihr mildes Klima aus - im Winter kann es bis zu 20 Grad warm sein, im Sommer wird es selten richtig heiß. Besonders angenehm mild sind die Übergangszeiten von April bis Juni und von September bis Mitte November. Es regnet nur kurz um sogleich der Sonne wieder den Platz zu überlassen (die Wetterprognose für Dolcedo).

Hier wächst und gedeiht alles prächtig, ob im Olivenhain – es ist die am nördlichste gelegene Olivenregion überhaupt -, Weinberg, Gemüsegarten oder auf den Obstbäumen - und wild wuchern überall die mediterranen Gewürzkräuter. Irgendetwas blüht das ganze Jahr über - duftet.

Ligurische Seealpen

Die Landschaft ist reizvoll und vereint "mare e monti". Auf kleinstem Raum finden Sie Meer und Hochgebirge - die ligurischen Seealpen. Nach der allgemein gültigen Einteilung der Alpen nach SOIUSA bilden die Ligurischen Alpen sogar den ersten Abschnitt der Alpen. Sie sind Teil der südlichen Westalpen. Nach Norden hin sind die Berge höher, fallen aber zum Meer hin sanfter als bei den "Cinque Terre" in Levante. An der Küste wechseln sich feinsandige Buchten mit steil abfallenden, schroffen Kaps, umbrandet von kristallklarem Wasser, ab. Das unmittelbare Hinterland mit seinen Oliventerassen und bis zu 1000 Jahre alten Olivenbäumen der besonders aromatischen, aber seltenen Taggasca-Olive bildet die beeindruckteste Kulturlandschaft Europas. Über 400 m Höhe findet man große Eichen und Kastanienwälder, darüber sanfte Almen.

Ligurische Küste

Hier reihen sich malerische Küstenstädte wie NoliCervoImperia, Santo Stephano al Mare oder Ventimiglia aneinander, im gebirgigen Hinterland treffen Sie auf idyllische Dörfer mit dicht gedrängten mittelalterlichen Hauslabyrinthen wie TrioraDolcedo, Civezza, Dolceaqua, Bajardo, Ceriana oder Apricale oder Baudenkmäler wie die Wallfahrtskirche Montegrazie. Sie gehören zu Liguriens interessanten Orten. Bussana Vecchia sollte man vielleicht eher meiden. Sanremo, Alassio und Bordighera sind mondäne Badeorte der Gründerzeit und des Jugendstils. Im Winter zog sich die "haute volée" der damaligen Zeit hierher zurück. Alfred Nobel etwa starb in Sanremo, wo er in den letzen Jahren seines Lebens viel Zeit verbracht hatte. Absolut sehenswert, die oftmals verkannte Stadt Albenga, mit langer Geschichte und entsprechender Kulisse. Hier kann man auch die antike Via Iulia Augusta wandern. Diano Marina ist die Stadt des eher billigen Massentourismus. Man kann sie getrost meiden. DIE STOLZE sollten Sie dagegen besuchen!

Heute putzen sich die beiden großen Ortsteile von Imperia - Porto Maurizio und Oneglia - heraus. In den vergangen Jahren entstand unterhalb von Porto Maurizio eine der größten und modernsten Yachthafenanlagen des Mittelmeers - allerdings nicht fertiggestellt. Hier findet in allen geraden Jahren (2014, 2016, 2018) ein "Concorso d'Eleganza" alter Holzsegelyachten, die Vele d'epoca statt. Im Hafen von Oneglia bieten pittoreske Fischerbote und die romantische Häuserzeile am Hafen eine ideale Kulisse für die Restaurants und die internationalen Megayachten, die sich auch hier immer mehr ein Stelldichein geben. Massentourismus finden Sie in Imperia nicht.

Die Riviera bietet mehr als Strand und Badespass. Sie ist nicht spektakulär, aber wunderschön. Ideal, um fast jede Jahreszeit entspannt zu genießen - Leben pur.

Gleichzeitig ist die Riviera der nördlichste Zugang des offenen Mittelmeers. Von Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Riviera optimal zu erreichen, gleich, ob mit dem Auto, mit dem Flugzeug oder mit dem Zug. Sie ist der nördlichste Zugang zum offenen Mittelmeer. 

Topographie Liguriens

Großes Flächenwachstum für die Besiedelung war in Ligurien niemals möglich, denn wenn es an einem mangelt, dann ist es Platz. Berge und Hügel bedecken 99 % der Gesamtfläche Liguriens es gibt nur ganz wenige Schwimmlandebenen an den Mündungsberichten der Flüsse wie etwa bei Albenga. Eine extremere Struktur bietet keine andere Region Italiens. Die Küstenlänge beträgt gut 300 km, ins Landesinnere zur nördlichen Grenze an das Piemont sind es jedoch selten mehr als 30 km. Höchster Berg Ligurien mit 2200 m ist der Monte Saccarello ganz im Nordwesten an der Grenze zum Piemont und zu Frankreich. Nach Osten hin flachen die ligurischen Alpen immer mehr ab. Der ligurischen Apennin im Ostteil ist maximal 1800 m hoch. 



Die geologische Grenze zwischen den ligurischen Seealpen und dem Abhängen verläuft zwischen Savona und Cairo Montenotte und wird den meisten kaum auffallen. Entlang der geologischen Grenze verläuft heute die Autobahn Savona - Turin. Das Tal ist deutlich breiter als die Täler sonst. Und es geht durch bis zur Poebene. Insgesamt zeichnen sich die höheren Seealpen durch einen etwas sanfteren Abfall ins Meer aus, während der Apennin an der Riviera die Levante meist sehr steil ins Meer abfällt.

Nirgendwo sonst im Mittelmeerraum ist der Zusammenprall von Meer und Bergen so markant wie an der Riviera. Dort wo das Wasser endet fangen schon die Berge an. Ligurien lebt vom Reiz dieser extremen die auch großen Einfluss auf das Klima Liguriens haben.

Geschichte Liguriens

Ligurien ist schon lange besiedelt. Man schätzt etwa 200.000 Jahre. Schon die Menschen der Steinzeit suchten nach bewohnbaren Höhlen und Grotten in Meeresnähe und hinterließen hier ihre Spuren. Ab dem ersten Jahrtausend vor Christus entwickelte sich im nordwestlichen Mittelmeerraum eine weiträumige neue Zivilisation mit immer effektiveren Methoden in Ackerbau und Viehzucht Handwerk und Handel. Der kulturelle Austausch erreichte ein hohes Niveau. Es wurden feste Siedlungen an den Südflanken der Alpen gebaut.

Das Römische Reich stieß in seiner Expansionsphase in Ligurien auf starken Widerstand. Römische Chronisten schildern, dass es schwer war die ligurischen Stämme zu unterwerfen. Die Romanisierung des Rivierabogens endete schließlich mit der Zwangsumsiedlung eines Großteils der Ligurer im Jahr 180 v. Chr., denn Rom wollte entlang seiner Heerstraßen, der schon damals angelegten Via Aurelia nach Gallien keine Störenfriede haben. Den heftigsten Widerstand erlebten die Römer im zweiten punischen Krieg, als die Ligurer auf Seiten Karthagos kämpften. Die damals noch bedeutungslose Hafenstadt Genua schlug sich hingegen auf die Seite der römischen Republik. Rom unterstützte Genua zwar im Wiederaufbau nach den Zerstörungen im zweiten punischen Krieg, doch vom imperialen Glanz blieb Genua ausgeschlossen. In seiner Bündnistreue im römischen Zeitalter wurde Genua aber Schritt für Schritt zu einer ansehnlichen Handels- und Hafenstadt. Der Rest Ligurien verharrte dagegen Zustand der Bedeutungslosigkeit. Das gilt insbesondere für die Region abseits der Via Aurelia. trueliguria


Imperia-Online - Historische Reise durch die Provinz Imperia - interessante Seite mit viel Hintergrundwissen



Ab dem frühen Mittelalter bedrohten sarazenische Piraten den gesamten Mittelmeerraum mit Überfällen. Besonders hatten sie es auf die Handelswege am Rivierabogen abgesehen. Genua wurde mehrfach geplündert und gebrandschatzt. Aus Angst vor Überfällen zog die Küstenbevölkerung vorübergehend sogar ins sichere Hinterland. Erst im 11. Jahrhundert konnte einem die Allianz, angeführt von Genua, Pisa und Marseille dem Treiben der Piraten zeitweise Einhalt gebieten. Noch heute zeugen die dichtgedrängten Dörfer im ligurischen Hinterland der Küste von diesen Überfällen. Sie waren Wehrdörfer und hatten eine Burgmauer. Aber auch die engen Gassen waren für Eindringlinge schwierig. Oft konnten Bewohner sich innerhalb der Häuser von Haus zu Haus fortbewegen – ein Vorteil bei der Abwehr.

Nach der erfolgreichen Verteidigung der heimischen Küste strebte die junge Seemacht Genua zu hören. Er beteiligte sich an den Kreuzzügen ins Heilige Land. Die Genueser Kreuzfahrer wurden für diese Mission mit florierenden Handelsniederlassungen im östlichen Mittelmeerraum belohnt. Fortan spielte Genua zusammen mit Fini und Pisa eine tragende Rolle im stark umkämpften Mittelmeerhandel. Genueser Kaufleute drangen bis in den asiatischen Raum vor und waren eine feste Größe im Handel mit den orientalischen Luxusgütern. Afrikanische Edelmetalle, arabische Teppiche, exotische Gewürze oder chinesische Seide wurden auf chinesischen Handelsschiffen nach Europa befördert. Auch im Sklavenhandel mischte Genua kräftig mit.

Mit Pisa und Venedig war Genua in Sachen Welthandel in ständigem Konflikt und führte dabei auch zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Dabei erwies sich die Genueser Flotte mehrfach überlegen. Nicht zuletzt war es Christoph Kolumbus der für die Stadt weiteren Ruhm und Ansehen brachte.

Für den genuesischen Außenhandel treibende Kraft waren aber nicht die großen Navigatoren wie Kolumbus, sondern vor allem die heimischen Bankiers gewesen. Patrizier und Adelsfamilien traten als Finanzier des der Handelsaktivitäten in Erscheinung und entwickelten früh Kapitalgeschäfte. Bald führten die Geldgeschäfte zur Gründung von Bankhäusern, wie der Banca San Giorgio die 1405 gegründet wurde und die größte Bank der Stadtrepublik wurde. Die Banca San Giorgio finanzierte maßgeblich die Eroberung der neuen Welt durch die spanische Krone und war maßgeblicher Profiteur der neuen Entdeckungen und Eroberungen.

Im Laufe des 15. Jahrhunderts geriet der Orienthandel in die Krise, weil das osmanische Reich über die christliche Mittelmeerwelt herfiel und zahlreiche Kolonien und Handelsniederlassungen der italienischen Seerepublik eroberte. Im 16. Jahrhundert gelangte Genua zu neuer Stärke, nicht zuletzt durch das kluge Handeln des Genueser Admirals und Staatsmann Andrea Doria. Er schloss sich der spanischen Krone und Kaiser Karl V an und ersetzte durch diese Beziehungen den niedergehenden Orienthandel. Andere italienische Städte waren nicht so geschickt im Umgang mit neuen Bündnissen. Bis ins 18. Jahrhundert war Genua die reichste Stadt Europas.

Die ligurischen Provinz war davon jedoch gänzlich abgekoppelt. Die Geschichte Genuas verlief völlig unterschiedlich. Während Genua an den Geschehnissen einer immer größer werdenden Welt aktiv teilnahmen hielte sich die Provinz in den engen Landesgrenzen ein. Trotz der widrigen geographischen Bedingungen setzten die Ligurer ihre Tradition als Bauern fort. Fischfang und Seefahrt hatten für die Landbevölkerung eine nur geringe Bedeutung. Auch heute noch prägt die Ligurer ihr Land und die notgedrungen Bescheidenheit in einem bäuerlichen Leben in Armut. Bis vor wenigen Jahren sind ältere Ligurer aus den Dörfern des Hinterlandes kaum an die Küste gekommen. Die Orte waren sich selbst versorgende isolierte Gemeinschaften und von den Errungenschaften der Neuzeit und Moderne lange Zeit weitgehend abgeschnitten.


Reiseführer Ligurien des Michael Müller-Verlags

Tourismo in Liguria - Internetpräsenz der Region Ligurien



Blog - Ligurien

Urlaubssaison 2020: Rabatt auf die dritte Urlaubswoche!!!!

In den 1970er, 1980er und 1990er Jahren war der dreiwöchige Urlaub am Stück die Regel. Heute ist es die Ausnahme. Auch in Ripalta. Wir wollen klimafreundlicheres, längeres Verreisen fördern und werden im kommenden Jahr 2020 auf die jeweils dritte Buchungswoche (Samstag-Samstag) einen Rabatt von 20% in Schulferienzeiten und von 40 % außerhalb der typischen Ferienzeiten gewähren. Dieses Angebot gilt für die Ferienhäuser de Sonnaz I, de Sonnaz IICentrale I und Colle della Valle I bei allen Buchungen bis zum 31. März 2020.

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Halbes Haus mit Garten in Prelà abzugeben - Immobilienanzeige

Am Ortseingang von Prelà im hinteren Val Prino ist ein freistehendes Haus aus dem 17. Jahrhundert abzugeben bzw. erst einmal ein Teil dieses Hauses.

Derzeit zum Verkauf steht das gesamte erste Obergeschoss mit etwa 110 m² Wohn und Nutzflächen. Zusätzlich befindet sich im Erdgeschoss ein großer etwa 45 m² großer Raum, der bis vor einigen Jahren als Bar betrieben wurde. Der sogenannte Finile mit offener Loggia im Erdgeschoss sind ebenfalls abzugeben, sowie der daran anschließende Abstellraum mit darüber liegender Terrasse. Zum Verkauf stehenden Teil gehören auch Außenflächen.

Die Decke zwischen Erdgeschoss und ersten Obergeschoss bilden Ziegelgewölbe. Darüber ist es eine Holzdecke. Der derzeitigen Eigentümerin, die die Wohnung derzeit auch bewohnt, wächst das Haus über den Kopf. Eigentümer des zweiten Obergeschosses und des Restes des Hauses inklusive der offenen Loggia ist ein 83-Jähriger, der die Wohnung selbst bewohnt.

Gesucht wird ein ligurienaffiner Investor mit Ideen, der möglicherweise das gesamte Haus übernimmt, saniert und neu zum Leben erweckt. Interessant wäre etwa der Umbau in acht ein-Zimmer Apartments zur Anmietung auf Zeit mit co-working Spaces, Besprechungszimmer und angeschlossener Gastronomie. 

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Italiens heißeste Winter Regatta

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Hermann Rudorf: Liebeserklärung an Ligurien

feigenkaktus, © hermann rudorf
feigenkaktus, © hermann rudorf

liguria

 

diese bilder sind eine liebeserklärung...

... an den zauber einer landschaft, an die weite des himmels,

den geruch der luft, die farbe des meeres, an das zutiefst

verborgene und längst verloren geglaubte.

 

seit über 30 jahren verbringt der maler zusammen mit seiner frau die spätsommerwochen an der ligurischen küste in der umgebung von porto maurizio.

 

was es dort zu sehen gibt, fließt in die vor Ort entstehenden

bilder ein, wie hanfpalmen, feigenkakteen, stadt- und

landschaftsansichten. für einen maler, der überwiegend

gegenstandsfrei arbeitet, ist das ein schlüssiger weg um die

eigene bildsprache aufzubrechen, zu erweitern.

 

die wechselwirkungen zwischen beiden welten sind evident:

raumgreifende bildtiefen, ursprüngliche formen und

farben von lebensbejahender strahlkraft.

 

dr. elisabeth völling

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Dolcedo-Ripalta: Kleinod sucht Liebhaber - Immobilienanzeige

Im beliebten und bekannten ligurischen Borgo Dolcedo-Ripalta sucht ein entzückendes Häuschen, einen neuen Liebhaber, der es die kommenden Jahrzehnte umsorgt.

Das Haus verteilt sich - inklusive Cantina - über vier Etagen. Die Räume sind klein, aber sehr charmant. Die verschiedenen Aussichten, die sich aus den Fenstern ergeben, inspirieren immer wieder neu.

2019 wurde das Haus renoviert, das Dach erneuert, neue Fenster wurden eingebaut. Insgesamt wurde der charmante ligurische Stil, der eben auch durch seine Einfachheit besticht, beibehalten. Küche und Badezimmer haben sehr schöne Gewölbe. Erbaut dürfte das Haus zwischen 1300 und 1400 worden sein. Es gehört zum ältesten Teil Ripaltas.

In der Cantina war bis in die 1980er Jahre noch eine weitgehend erhalten Ölmühle, die von einem Esel betrieben wurde und angeblich bis 1898 noch in Betrieb war. 

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Schwere Unwetter nun auch im westlichen Ligurien

Schwere Unwetter haben am vergangenen Wochenende nun auch die Riviera di Ponente und das ligurische Hinterland erreicht. Auf Facebook wurden Filmaufnahmen eines reißenden Rio del Bosco innerhalb von Dolcedo veröffentlicht. Schwere Schäden sind bisher jedenfalls nicht festgestellt worden. Sie halten sich im Rahmen dessen, was jedes Jahr Anfang des Winters passiert. 

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Heftige 5-b-Wetterlage verschont das westliche Ligurien

Die Extremwetterlagen, die sich möglicherweise aus dem Klimawandel und den daraus folgenden warmen Mittelmeer ergeben, bekommt Norditalien derzeit mit aller Wucht zu spüren. 

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Dolcedo-Ripalta: Neue Liebhaber (m/w/d) gesucht

Im mittelalterlichen Ortskern von Dolcedo-Ripalta suchen zwei Häuser neue Liebhaber/Eigentümer für sich. Ende 2019/Anfang 2020 werden die Kontaktanzeigen der Häuser auf loveliguria.eu veröffentlicht. 

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Porto Maurizio: Zukunft für den Yachthafen?

Spätestens 2012 wurde jede Bautätigkeit am ambitionierten Yachthafen-Projekt von Porto Maurizio eingestellt. Entsprechend desaströs ist der heutige Zustand des Yachthafen. Zwar bestehen alle Liegeplätze und sind funktionsfähig. Die weiteren Einrichtungen wurden jedoch nicht weitergebaut und liegen brach. Angeblich hatte sich damals ein Gesellschafter mit einem hohen Millionenbetrag abgesetzt. 

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Ligurien: Anreise wird entspannter

Mit dem Beschluss Österreichs künftig fünf Teilstücke der österreichischen Autobahnen von der Vignettenpflicht zu befreien, ist die Anreise nach Ligurien erheblich vereinfacht worden. 

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Liguriens Wirtschaft in der Stagnation

In den ersten neun Monaten des Jahres 2019 steckte die ligurischen Wirtschaft in einer Stagnation. Bau und Immobiliensektor wuchsen zwar- Die konjunkturelle Entwicklung wurde aber besonders durch den Industriesektor und den Dienstleistungssektor gedrückt.

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Ferienhausbetrug

Ferienhausbetrug ist ein ernstes Thema. Die SZ hat das Thema Ende August 2014 erstmals groß thematisiert. Zuletzt war es die ZEIT die davon berichtet hat. Je stärker der Ferienhausmarkt als Alternative zum Urlaub im Hotel wächst, umso öfter kommt Betrug auf der einen oder anderen Seite vor. Für Gäste ist es schlimm - wenn sie vor Ort feststellen müssen, dass ihr Haus gar nicht existiert und das Geld weg ist. 

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true-liguria - ein Statement für die Taggiasca

Immer wieder findet man neue Webseiten mit Bezug zum westlichen Ligurien/Imperia. Eine der schönsten ist true-liguria.com, die die Taggiasca-Olive und ihr Öl in ihren Mittelpunkt stellt. Die Webseite von Anke Ebach-Lehmann ist nicht nur professionell und ansprechend gemacht, sondern auch informativ, was den Olivenanbau im Hinterland Imperias und das gewonnen Öl - das flüssige Gold von Liguriens Westen - betrifft. Geschickt bleibt die Betreiberin selbst aber in den Hintergrund, sondern bereitet die Bühne für die örtlichen Olivenbauern wie Giovanni Riva, Alessandro Martini oder Monica Orengo. Natalino Trincheri fungiert als Traditionsbewahrer und Storyteller. Mit im Boot ist auch Harald Ulmer, ehemaliger Geschäftsführer der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V.. - als Aushängeschild eines ökologischen Olivenanbaus. 

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Holger Hasenmaile verstorben - Update: Trauerfeier

Für sehr viele Deutsche war Holger Organisator, Berater, Helfer in der Not und Allroundhandwerker mit Ideen rund um die Häuser von Ripalta und dem gesamten Val Prino. Er war Kommunikator, Vermittler, brachte Informationen und trug sie weiter. Sah man seinen roten Fiat Kastenwagen auf dem Parkplatz suchte man den Ort ab, wo sich Holger denn aufhielt. Manchmal wartete man ganze Tage auf ihn, verzweifelte, schimpfte, wenn er nicht kam. Holger war begehrt, sein Rat gefragt und sein schwäbischer Tonfall in den Gassen Ripaltas vertraut. Von seinem Haus in Pieve di Teco aus kam er fast täglich ins Val Prino. Er war sehr beliebt. Everybody`s darling war er aber auch nicht. Er widersprach, sagte seine Meinung. Man konnte sich an ihm reiben. 

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Olivenernte 2019

Die Olivenernte 2019 scheint, was man aus Dolcedo hört, passabel bis gut zu werden. Sorgen bereitet aber der Starkregen, der immer wieder ab Mitte Oktober die Täler rund um Imperia punktuell erfasste. Es wird Öl in guter Qualität und zufriedenstellender Menge erwartet. 

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Der Klimawandel in Ligurien

Die "Union für das Mittelmeer"  stellte am 10.10.2019 in Barcelona eine Studie vor, nach der der Temperaturanstieg im Mittelmeerraum bereits bei 1,5°C im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter liegt. Der globale Temperaturanstieg lag im selben Zeitraum bei durchschnittlich 1,1°C. Demnach bedrohe der Klimawandel die Mittelmeerregion wie kaum ein anderes Gebiet der Erde. Der Temperaturanstieg schreitet dort aktuell um 20 % schneller voran als im globalen Durchschnitt. Die 1,5° Temperaturzuwachs würden sonst erst zwischen 2030 und 2050 erwartet. Die Studie betont, daß im Mittelmeerraum ganze Inseln und Küstenstreifen völlig von der Bildfläche verschwinden könnten.

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Gefahr für Dolcedos Olivenkulturen

In Süditalien geht es bereits um und hier ist es erstmals auch in Südfrankreich bei Antibes und Menton aufgetreten, nämlich des Pflanzenbakterium Xylella fastidiosa oder Feuerbakterium. Die durch den Erreger ausgelöste Krankheit lässt auch Nutzpflanzen wie Oliven, Wein oder Citrusbäume absterben.

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Ferienhaus-Urlaub in Dolcedo - Ripalta, Ligurien

Für Individualisten, Entdecker und Genießer sind die Vorteile des Ferienhausurlaubs unschlagbar. Im Gegensatz zum Hotel haben die Gäste im Ferienhaus deutlich mehr Platz, eine eigene Küche, ein Wohnzimmer, Terrassen und Balkone und vielleicht auch mehrere Schlafzimmer mit den dazugehörigen Bädern. 

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Dolcedo attraktiver machen - Gemeinsam gegen die Vermüllung

Neben dem Klimawandel ist die Vermüllung durch Plastik eines der ganz großen Umweltthemen in Deutschland. Man möchte natürlich meinen, dass das Thema Plastikmüll auch in Italien ein Thema ist. In den Zeitungen ist es das natürlich auch. Wo das Thema aber nicht angelangt ist, das sind die Köpfe vieler Menschen. Wie eh und je, wird Abfall nicht etwa mitgenommen und in Mülleimern oder Containern entsorgt, sondern achtlos weggeworfen - an den Straßenrand, unterhalb von Promenaden entlang des Meeres oder hinab zum Fluss. So schön die Riviera, Ligurien oder Dolcedo auch sind, unter dem in Italien wenig verbreiteten Bewusstsein öffentliche Bereiche sauber zu halten und dazu seinen persönlichen Beitrag zu leisten, leidet das romantische Umfeld doch sehr - selbst wenn man den Plastikmüll oft erst bei genauerem Hinsehen entdeckt. 

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Dolcedo-Ripalta: Eigentümerwechsel in vollem Gange

Im bekannten und beliebten ligurischen Borgo Dolcedo-Ripalta ist der Eigentümerwechsel seit 2015 in vollem Gange. Seither haben etwa 11 Häuser neue Eigentümer bekommen. In der Regel ziehen sich die Deutschen eher zurück. Ripalta war in den frühen 1970er Jahren einer der ersten fast verlassenden Orte, die von Deutschen neu entdeckt wurden. Heute greifen eher Skandinavier, Schweizer oder Italiener aus Mailand oder Turin zu. Aktuell stehen in Dolcedo-Ripalta fünf Häuser zum Verkauf an. 

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Ferienhaus Ligurien

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Urlaub in Ligurien

Ligurien - Land zwischen Meer und Bergen

Dolcedo - Perle des Val Prino

Dolcedo-Ripalta - das Sarazenenfluchtburgdorf

Genova - la superba

 

Urlaub in Ligurien - Insidertipps und vieles mehr

Blog - News aus dem westlichen Ligurien

 

 

Pinnwand für Dolcedo und das Val Prino