Noli

Noli ist ein außergewöhnlich schönes Städtchen und eines der wenigen an der ligurischen Küste mit hochaufragenden Geschlechter- und Glockentürmen. Noli ist eingefasst von den Ausläufern der Seealpen. Noli war von 1202-1797 eine selbstständige Republik, ähnlich wie Genua oder Albenga.

Das spiegelt sich in den ungewöhnlich prächtigen aber dennoch kleinen gotischen Gebäuden des Zentrums von Noli wieder. Parallel zur Küstenstraße Aurelia verläuft ein finsterer, aber breiter Bogengang namens Loggia della Republica aus dem 15. Jahrhundert. Von hier aus führen mehrere kleine Gassen in die wunderbar erhaltene Altstadt. Ihre Bausubstanz stammt größtenteils aus dem 14. und 15. Jahrhundert, als die kleine Republik mit Genua verbündet war und in dieser Zeit ihre wirtschaftliche und politische Blütezeit erlebte.

Die heute verbliebenen Geschlechtertürme zeugen vom ehemaligen Reichtums Nolis. Früher durften es um die 70 Geschlechtertürme gewesen sein. Die gotischen Palazzi, kleinen Plätze, Arkadengänge und Türme geben Noli ein besonderes Flair. Auf den lebhaften Gassen den lauschigen Plätzchen und den liebevoll ausgestatteten Ladengassen lässt es sich wundervoll bummeln. Im Hintergrund auf den dem Berg befindet sich die verfallene Burg Monte Ursino mit einer talwärts verlaufende Festungsmauer und Rundtürmen. Schräg unterhalb der Burgruine fällt der hellbeige Palazzi Vescovile ins Auge, in dem ab 1239 der Bischof von Noli residierte 1820 wurde der Bischofssitz allerdings nach Savona verlegt.

Die Kaufleute reisten durch den gesamten Mittelmeerraum und handelten mit Getreide, Stoffen Gewürzen und Sklaven. Ende des 12. Jht. gründeten sie eine eigene Stadtrepublik und um sich gegen die angrenzenden Fürsten zu schützen, schlossen sie einen Beistandspakt mit Genua.. Dieser hatte 600 Jahre Bestand. Bis 1797 war es formell selbständig, obwohl es nach der Blütezeit dann nur noch ein Fischerdorf war, aus dem es sich entwickelt hatte. 

Noli liegt 73 km von den ligurian hideaways entfernt.

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