Dolcedo

Sehnsuchtsort vieler Nordeuropäer

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Dolcedo - Panoramaansicht mit Ponte Grande, darüber Ripalta
Dolcedo - Panoramaansicht mit Ponte Grande, darüber Ripalta

Dolcedo - im Dialektnamen "Duseu", etwa 1218 als "Villadolce" erwähnt - ist ein sehr malerischer Ort im ligurischen Hinterland, nur 6,5 km vom Meer und der Blumenriviera entfernt. Er liegt am Zusammenfluss des Torrente Prino mit dem Rio dei Boschi am tiefsten Punkt 75 m über dem Meer und umfasst neben dem Hauptort Dolcedo-Piazza, diverse kleinere Ort wie Isolalunga, Lecchiore oder Ripalta. Die Piazza Andrea Doria mit dem Rathaus, die Kirche und die fünf Brücken, welche den Prino und den Rio dei Boschi überspannen prägen das malerische Stadtbild des Hauptorts mit vielen Häusern von Mittelalter bis Barock und engen Gassen. 

Geschichte

Dolcedo ist ein Ort mit langer Geschichte. Der Stadtname wurde das erste Mal 1218 urkundlich erwähnt, allerdings damals noch mit dem Namen Villadolce. Eine Karte, ebenfalls aus diesem Zeitraum bezeichnet den Ort als Doceo. Um 1028 bezog des Marchese Olderico Manfredi II. und seine Frau Berta ein "Castello" oberhalb von Dolcedo. Olderico Manfredi II. war Marchese von Turin und Sousa und in den Jahren 1021 und 1031 gelang der zu weiterer Macht und konnte das Gebiet zwischen Ventimiglia und ein Albenga in Besitz nehmen. Dazu gehörte auch Porto Maurizio - eine wichtige Hafenstadt. Er war es auch, der mit Hilfe der Benidiktiner die Landwirtschaft dem Gebiet vorantrieb, die steilen Hänge terrassierte und mit Olivenkulturen bepflanzt. Am Fluss wurden Wassermühlen zur Gewinnung des Öls installiert. 

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Dolcedo wurde ein prosperierender Ort, gerade auch in Verbindung mit der nahe gelegenen Hafenstadt Porto Maurizio. Immer gab es eine besondere Nähe zur Seerepulik Genua. Dolcedo sollte ein Zufluchtsort für "wichtige Personen der Genueser Gesellschaft" sein. Im Jahr 1233 wurde der heutige Ort Dolcedo für 250 Lira im an die Republik Genua verkauft, damals eine sehr stattliche Summe. In der Folge kam es zu Konflikten mit Porto Maurizio. Dolcedo verhielt sich allerdings Genua sehr loyal gegenüber und stand etwa bis 1650 in Genueser Verwaltung. Viele Genueser Familien siedelten sich rund um Dolcedo an oder errichteten hier ihre Sommersitze. Insbesondere die Familie Doria kaufte rund um Dolcedo viel Land.

Sehenswürdigkeiten

Das pittoreske Stadtbild Dolcedos, mit vielen alten, bruchsteinernen Häusern, alten Ölmühlen und verwinkelten Gassen (carruggi) wird geprägt von der Piazza, der Kirche und den fünf Brücken, die den Prino und den Rio dei Boschi überspannen. 

Die älteste Brücke ist der Ponte dei Cavalieri di Malta oder Ponte Grande, wurde 1292 vom Johanniterorden erbaut und sucht seinesgleichen, was Alter, Spannbreite und Eleganz betrifft. Dolcedo war ein bedeutender Handelsplatz, was der Ortsname Dolcedo-Piazza (Platz) unterstreicht. Der Dominikaner „padre domenicano Agostino da Savona“ gründete im Jahre 1505 in Dolcedo ein Pfandhaus. Dadurch sollten die Folgen einer großen Dürre kompensiert werden. Diese Institution war, durch die Unterstützung der Bruderschaft „confraternita di Santo Spirito“ bis im Jahre 1863 aktiv. Dolcedo war weiter im Aufwind. So erhielt Dolcedo im Jahre 1613 von Genua die administrative Autonomie und wurden sodann zur „Comune di Dolcedo“, was ihre sofortige Selbständigkeit und Selbstverwaltung dokumentierte. Dolcedo wurde dadurch immer stärker und zum wirtschaftlichen Zentrum des Gebietes „Val Prino“.

Am nördlichen Ende der Piazza Doria befindet sich die 1650 errichtete geräumige Loggia Suttu Munte. Heute befindet sich das Rathaus (palazzo comunale) im Gebäude oberhalb. Während der Besetzung durch Napoleon erhielt die Gemeinde im Jahre 1810 den Titel einer Stadt und wurde somit komplett unabhängig.

Links vom Durchgang zum Kirchplatz der Pfarrkirche San Tommaso sind zwei steinerne Hohlmaße von 1613 eingemauert ("meza barile de vino" - halbes Fass Wein, und "quarto de olio" - ein Viertelfass Öl), die inschriftlich auf 1613 datiert sind und das Genueser Wappen tragen, sowie zwei Längenmaße (canna und cannella), mit denen an Markttagen der Stoff abgemessen wurde. Das Wappen Genuas ist ein Hinweis auf die lange gemeinsame Geschichte von Genua und Dolcedo. Weiterhin ist der Banco della Ragione zu sehen, auf dem man - typisch für Ligurien - zur öffentlichen Beratung Platz nahm. Auf der Rückseite der Loggia befindet sich ein schönes großes Tor zum Vorhof der Pfarrkirche San Tommaso.

Die im Ursprung spätmittelalterliche Kirche San Tommaso wurde 1738 völlig barock überformt; dabei wurde das Frührenaissanceportal von 1492 in den barocken Baldachin der Fassade verschmolzen. Die Sammlung alter Stickereien von San Tommaso soll so berühmt sein, dass sich de Vatikan sich dieser regelmäßig bedient. Auf dem Hof finden die von Lilli Brückner begründeten sommerlichen Klassikkonzerte statt. Die Apsis der Kirche erhebt sich unmittelbar über dem Zusammenfluss von Prino und Rio dei Boschi. Dort sind außen auch die spätmittelalterlichen Grundmauern zu sehen. 

Der weite Talkessel von Dolcedo, Conca d' Oro genannt, ist völlig mit den Terrassen des Olivenanbaus überzogen. Über den ausgedehnten Olivenhainen ziehen sich Kastanien- und Eichenwälder bis hinauf zu den Almen des Höhenrückens. Es gibt eine Reihe sehenswerter Kapellen, so das Santuario Madonna dell' Acquasanta nahe beim Ortsteil Lecchiore oder die Passkirche Santa Brigida aus dem Jahre 1425 auf der Höhe zwischen Dolcedo und Pietrabruna. Das alte Verkehrsnetz der Maultierstraßen (mulatiere) ist teilweise (in den letzten Jahren wurde es durch neue unbefestigte Straßen leider oft zerstört) noch erhalten und zum Wandern ausgewiesen.

Sehr schön, aber immer im Schatten von San Tommaso stehend ist die zweite große Kirche San Lorenzo. Auffällig ist Ihr wuchtiger Baukörper und ihre hohe Fassade und die demgegenüber kleinen beiden Türmchen. Lange wurde sie kaum beachtet, zeitweise auch als Lager genutzt. Nun finden neben Gottesdiensten auch Ausstellungen und Konzerte statt. 

Zu Dolcedo mit seinem Hauptteil Dolcedo-Piazza gehören etliche kleinere Frazioni, wie Bellissimi, Castellazzo, Costa Carnara, Isolalunga, Lecchiore sowie der älteste und bekannteste Dolcedo-Ripalta. Weiler sind Boeri, Magliani, Monte Faudo, Orenghi, Ramelli, Rimbaudi, San Martino, San Paolo, Santa Brigida und Trincheri.

Dolcedo heute

Heute lebt Dolcedo mit seinen knapp 1600 festen Einwohnern (Gesamtcommune mit 16 kleinen Ortsteilen und Weilern) vor allem von Feriengästen. Hotel gibt es keine. Der Tourismus findet ausschließlich in den alten wiederhergestellten Häusern oder in neu gebauten Häusern um den Talkessel herum statt. Als Folge des Tourismus floriert im Winter das Baugewerbe sowie nun auch wieder der Olivenanbau samt Weiterverarbeitung. Das Olivenöl der Taggiasca aus Dolcedo gehört zu den feinsten und teuersten Feinschmeckerölen.  Die Einwohnerzahl der Gesamtcommune steigt in den Sommermonaten - zählt man die Feriengäste hinzu - heute durchaus auf das Vierfache. Deshalb gibt es in Dolcedo auch zahlreiche Bars und Restaurants. Und die Gemeinde tut immer mehr, dass sich Gäste auf Zeit in Dolcedo wohlfühlen. 

Bis Ende der 1960er Jahre verlor Dolcedo kontinuierlich Einwohner. Viele alte Häuser standen leer. Dann entdeckten die ersten Deutschen, Niederländer und Engländer die verlassenen Häuser im Conga d'oro und den umliegenen Dörfern - so auch der Betreiber dieser Webseite. Sie kauften alte, teils zerfallene Natursteinhäuser und begannen sie geschmackvoll, mit landestypischen Materialien wie Schiefer und Terrakotta auszubauen. Quasi in letzter Minute. Denn ohne dieses Engagement wären die Orte unwiederbringlich verloren gegangen - Dolcedo heute ein toter Ort. Dies erkennen heute auch die Einheimischen an. 

Im Laufe der Zeit entwickelte sich Dolcedo zu einem der beliebtesten Reiseziele im Hinterland von Imperia, die alten Eselspfade in den Olivenhainen laden zu Wanderungen und Mountainbiketouren ein. Einige kleine Ortschaften in der Gemeinde Dolcedo wie Ripalta stehen mittlerweile unter Denkmalschutz um sicherzustellen, dass keine Bausünden mehr passieren und die alten Steinhäuser respektvoll saniert werden. Natürlich ist die Dichte an deutschen Eigentümern hoch, Dolcedo als Deutschedo zu bezeichnen geht aber doch zu weit. Heute entwickelt er sich immer mehr zu einem internationalen Ort. 

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Blog - Dolcedo News

Dolcedo rüstet sich für die e-Mobilität

Neben San Lorenzo und unmittelbar an Dolcedos Lichtbaum hat die Enel zwei Ladestationen mit einer Ladeleistung von derzeit 11 kW eingerichtet. Dolcedo rüstet sich also für die e-Mobilität. Da ist ein erster Schritt getan. Noch viele weitere müssen aber folgen, denn bald werden die e-Autos deutlich stärker nach Dolcedo kommen. Spätestens, wenn die Feststoffakkus produktionsreif sind und massenweise verbaut werden. Schon jetzt wird man sich über Photovoltaik Gedanken machen müssen. Denn irgendwoher muss der Strom für für die Stromer ja kommen. 

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Dolcedo-Ripalta: Kleinod sucht Liebhaber - Immobilienanzeige der Eigentümer

Im beliebten und bekannten ligurischen Borgo Dolcedo-Ripalta sucht ein entzückendes Häuschen, einen neuen Liebhaber, der es die kommenden Jahrzehnte umsorgt.

Das Haus verteilt sich - inklusive Cantina - über vier Etagen. Die Räume sind klein, aber sehr charmant. Die verschiedenen Aussichten, die sich aus den Fenstern ergeben, inspirieren immer wieder neu.

2019/20 wurde das Haus renoviert, das Dach erneuert, neue Fenster wurden eingebaut. Insgesamt wurde der charmante ligurische Stil, der eben auch durch seine Einfachheit besticht, beibehalten. Küche und Badezimmer haben sehr schöne Gewölbe. Erbaut dürfte das Haus zwischen 1300 und 1400 worden sein. Es gehört zum ältesten Teil Ripaltas.

In der Cantina war bis in die 1980er Jahre noch eine weitgehend erhalten Ölmühle, die von einem Esel betrieben wurde und angeblich bis 1898 noch in Betrieb war. 

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Kriegsspiele am Monte Faudo

Ganze eineinhalb Jahre hat man am süd-ost Hang des Monte Faudo Krieg gespielt - das was man im englischen "Airsoft" bezeichnet. Der Verein "Nucleo Ardente" mit Sitz in Diano Marina hat das für seine Mitglieder organisiert. Die Genehmigung für solche "Spiele" erfolgte am 23.08.2019 durch Beschluss des Rates der Gemeinde Dolcedo - wie MARCO CORRADI am 27.02.2021 in der STAMPA berichtete.

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Hoher Erhaltungsaufwand für alte ligurische Häuser

Der Erhaltungsaufwand bei Ferienhäusern ist hoch. Denn sie brauchen Pflege und Fürsorge. Insbesondere in Zeiten, in denen man selbst nicht hinfahren kann kommt es zu unangenehmen Überraschungen für Eigentümer von Ferienhäusern. Das gilt insbesondere für alte Natursteinhäuser. 

Wenn dann 800 Jahre alte Natursteinmauern Bäuche bilden und dann besonders heftige winterliche Regenfälle hinzu kommen, dann kann es schon mal aussehen wie links im Foto. Dies geschah im Garten von de Sonnaz I. Aber das ist alles nicht so schlimm. Die Maurer freuen sich also schon auf den nächsten Auftrag in Dolcedo-Ripalta.

Viel schwieriger sind solche Schäden allerdings bei den vielen hunderten Kilometer Natursteinmauern, die die Berge an der italienischen Riviera terrassieren. Es ist eine der ältesten und größten Kulturlandschaften Europas. Hier ist der Aufwand in den Olivenhainen ist um ein Vielfaches größer als am Ortsrand und die Finanzierung ist viel schwieriger. Denn hier tragen Feriengäste eben nicht zum Erhaltungsaufwand bei.

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Renovierungsobjekt Dolcedo-Ripalta - Immobilienanzeige

Im begehrten und beliebten Dolcedo-Ripalta ist in Fortsetzung des oberen Parkplatzes Richtung Süden ein interessantes Haus zu verkaufen, das zum älteren Teil des Ortes gehört. 

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Casa della Rocca wieder geschlossen

Casa della Rocca - nichts
Casa della Rocca - nichts

Das Casa della Rocca in Dolcedo-Ripalta ganz unten am Fluss "Rio del Bosco" gelegen, war eines der besten Restaurants der Gegend, jedenfalls bis zum Februar 2018. Denn dann gab es Peter Dosot für alle ganz überraschend auf und ging nach Gstaad/Schweiz zurück. Die Nachfolger von Peter Dosot hatten leider nicht mehr ganz so das Händchen. Natürlich war es schwierig, in die relativ großen Fußstapfen von Peter Dosot zu treten, denn die alten regelmäßigen Gäste hatten bereits ihre Erwartungen. Die neue Küche konnte diese leider nicht mehr erfüllen. Gleichzeitig war das Preisniveau etwas höher.

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Dolcedo: Achtung Radarkontrollen

In Dolcedo gibt es nun Radarkontrollen in den 30 km/h-Bereichen. Auf der Durchgangsstraße nach Prelà soll es ein fest installiertes Gerät geben. Gesehen habe ich es allerdings noch nicht. Jedenfalls erwarte ich schon die Bußgeldbescheide. 

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Dolcedo in neuem Licht

Erstmal habe ich bei einem abendlichem Spaziergang durch das winterliche Dolcedo die neue Lichtinstallation in Aktion erlebt. Im September kurz nach der Aufstellung des weißen Lichtbaumes hatten ja alle geunkt, auf welche blöde Idee die Gemeinde nun schon wieder gekommen ist. Bei Nacht gesehen gefällt mir die Lichtintallation richtig gut. Sie setzt San Lorenzo, die bisher ein Schattendasein führte, gut in Szene. Die bottem-up Leuten hätten zwar vielleicht gereicht, aber gut. 

Italiens heißeste Winter Regatta

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Hermann Rudorf: Liebeserklärung an Ligurien

feigenkaktus, © hermann rudorf
feigenkaktus, © hermann rudorf

liguria

 

diese bilder sind eine liebeserklärung...

... an den zauber einer landschaft, an die weite des himmels,

den geruch der luft, die farbe des meeres, an das zutiefst

verborgene und längst verloren geglaubte.

 

seit über 30 jahren verbringt der maler zusammen mit seiner frau die spätsommerwochen an der ligurischen küste in der umgebung von porto maurizio.

 

was es dort zu sehen gibt, fließt in die vor Ort entstehenden

bilder ein, wie hanfpalmen, feigenkakteen, stadt- und

landschaftsansichten. für einen maler, der überwiegend

gegenstandsfrei arbeitet, ist das ein schlüssiger weg um die

eigene bildsprache aufzubrechen, zu erweitern.

 

die wechselwirkungen zwischen beiden welten sind evident:

raumgreifende bildtiefen, ursprüngliche formen und

farben von lebensbejahender strahlkraft.

 

dr. elisabeth völling

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Schwere Unwetter nun auch im westlichen Ligurien

Schwere Unwetter haben am vergangenen Wochenende nun auch die Riviera di Ponente und das ligurische Hinterland erreicht. Auf Facebook wurden Filmaufnahmen eines reißenden Rio del Bosco innerhalb von Dolcedo veröffentlicht. Schwere Schäden sind bisher jedenfalls nicht festgestellt worden. Sie halten sich im Rahmen dessen, was jedes Jahr Anfang des Winters passiert. 

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Ligurien: Anreise wird entspannter

Mit dem Beschluss Österreichs künftig fünf Teilstücke der österreichischen Autobahnen von der Vignettenpflicht zu befreien, ist die Anreise nach Ligurien erheblich vereinfacht worden. 

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true-liguria - ein Statement für die Taggiasca

Immer wieder findet man neue Webseiten mit Bezug zum westlichen Ligurien/Imperia. Eine der schönsten ist true-liguria.com, die die Taggiasca-Olive und ihr Öl in ihren Mittelpunkt stellt. Die Webseite von Anke Ebach-Lehmann ist nicht nur professionell und ansprechend gemacht, sondern auch informativ, was den Olivenanbau im Hinterland Imperias und das gewonnen Öl - das flüssige Gold von Liguriens Westen - betrifft. Geschickt bleibt die Betreiberin selbst aber in den Hintergrund, sondern bereitet die Bühne für die örtlichen Olivenbauern wie Giovanni Riva, Alessandro Martini oder Monica Orengo. Natalino Trincheri fungiert als Traditionsbewahrer und Storyteller. Mit im Boot ist auch Harald Ulmer, ehemaliger Geschäftsführer der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V.. - als Aushängeschild eines ökologischen Olivenanbaus. 

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Holger Hasenmaile verstorben - Update: Trauerfeier

Für sehr viele Deutsche war Holger Organisator, Berater, Helfer in der Not und Allroundhandwerker mit Ideen rund um die Häuser von Ripalta und dem gesamten Val Prino. Er war Kommunikator, Vermittler, brachte Informationen und trug sie weiter. Sah man seinen roten Fiat Kastenwagen auf dem Parkplatz suchte man den Ort ab, wo sich Holger denn aufhielt. Manchmal wartete man ganze Tage auf ihn, verzweifelte, schimpfte, wenn er nicht kam. Holger war begehrt, sein Rat gefragt und sein schwäbischer Tonfall in den Gassen Ripaltas vertraut. Von seinem Haus in Pieve di Teco aus kam er fast täglich ins Val Prino. Er war sehr beliebt. Everybody`s darling war er aber auch nicht. Er widersprach, sagte seine Meinung. Man konnte sich an ihm reiben. 

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Olivenernte 2019

Die Olivenernte 2019 scheint, was man aus Dolcedo hört, passabel bis gut zu werden. Sorgen bereitet aber der Starkregen, der immer wieder ab Mitte Oktober die Täler rund um Imperia punktuell erfasste. Es wird Öl in guter Qualität und zufriedenstellender Menge erwartet. 

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Der Klimawandel in Ligurien

Die "Union für das Mittelmeer"  stellte am 10.10.2019 in Barcelona eine Studie vor, nach der der Temperaturanstieg im Mittelmeerraum bereits bei 1,5°C im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter liegt. Der globale Temperaturanstieg lag im selben Zeitraum bei durchschnittlich 1,1°C. Demnach bedrohe der Klimawandel die Mittelmeerregion wie kaum ein anderes Gebiet der Erde. Der Temperaturanstieg schreitet dort aktuell um 20 % schneller voran als im globalen Durchschnitt. Die 1,5° Temperaturzuwachs würden sonst erst zwischen 2030 und 2050 erwartet. Die Studie betont, daß im Mittelmeerraum ganze Inseln und Küstenstreifen völlig von der Bildfläche verschwinden könnten.

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Gefahr für Dolcedos Olivenkulturen

In Süditalien geht es bereits um und hier ist es erstmals auch in Südfrankreich bei Antibes und Menton aufgetreten, nämlich des Pflanzenbakterium Xylella fastidiosa oder Feuerbakterium. Die durch den Erreger ausgelöste Krankheit lässt auch Nutzpflanzen wie Oliven, Wein oder Citrusbäume absterben.

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Dolcedo attraktiver machen - Gemeinsam gegen die Vermüllung

Neben dem Klimawandel ist die Vermüllung durch Plastik eines der ganz großen Umweltthemen in Deutschland. Man möchte natürlich meinen, dass das Thema Plastikmüll auch in Italien ein Thema ist. In den Zeitungen ist es das natürlich auch. Wo das Thema aber nicht angelangt ist, das sind die Köpfe vieler Menschen. Wie eh und je, wird Abfall nicht etwa mitgenommen und in Mülleimern oder Containern entsorgt, sondern achtlos weggeworfen - an den Straßenrand, unterhalb von Promenaden entlang des Meeres oder hinab zum Fluss. So schön die Riviera, Ligurien oder Dolcedo auch sind, unter dem in Italien wenig verbreiteten Bewusstsein öffentliche Bereiche sauber zu halten und dazu seinen persönlichen Beitrag zu leisten, leidet das romantische Umfeld doch sehr - selbst wenn man den Plastikmüll oft erst bei genauerem Hinsehen entdeckt. 

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Dolcedo-Ripalta: Eigentümerwechsel in vollem Gange

Im bekannten und beliebten ligurischen Borgo Dolcedo-Ripalta ist der Eigentümerwechsel seit 2015 in vollem Gange. Seither haben etwa 11 Häuser neue Eigentümer bekommen. In der Regel ziehen sich die Deutschen eher zurück. Ripalta war in den frühen 1970er Jahren einer der ersten fast verlassenden Orte, die von Deutschen neu entdeckt wurden. Heute greifen eher Skandinavier, Schweizer oder Italiener aus Mailand oder Turin zu. Aktuell stehen in Dolcedo-Ripalta fünf Häuser zum Verkauf an. 

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Dolcedos neuer Lichtbaum

Seit gestern ist Dolcedo um eine Attraktion reicher. Vor der Filialkirche San Lorenzo steht nun eine weißes, verästeltes Gebilde mit LEDs für das die Commune 7000 € ausgegeben haben soll. Nichts gegen Kunst am Bau. Hier handelt es sich aber um Serienproduktion. Gleiches habe ich schon an anderen Ort gesehen. Das Weiß passt vielleicht an Strandpromenaden, nicht aber vor die Bruchsteinwand der Kirche. 

Wieder einmal tätigt die Commune zweifelhafte Ausgaben. Schräg gegenüber gibt es ja schon eine elektronische Anzeigentafel, die das aktuelle Wetter anzeigt, nicht aber Informationen zu Veranstaltungen, die ohnehin besser im Internet aufgehoben wären - aber auch da ist wenig zu finden. 

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Sommer 2019: Liguriens gemäßigtes Klima

Auch 2019 zeichnet sich das Hinterland der italienischen Riviera als besonders begünstigte klimatische Region aus. Während Europa nördlich der Alpen und die Poebene bei um 40° (im Schatten) in der Sonne flirrten, waren es in Dolcedo gemäßigte 28°C mit gelegentlichen Regenschauern. 

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18. August: Mittelalter trifft auf Gegenwart: Internationales Kunstevent in Villatalla

Metallskulptur von Heiner Böttger 2001
Metallskulptur von Heiner Böttger 2001

von Dr. Katharina Böttger

"Ad ognuno la sua p’arte" ist mehr als eine Kunstausstellung, es ist ein Dialog, eine Begegnung zwischen Künstlern, Besuchern und Einheimischen, darunter insbesondere den Kindern des Dorfes, die durch die Freiluftausstellung führen. Die Kinder werden in den Tagen vor dem Event mit den einzelnen künstlerischen Etappen bekannt gemacht, indem sie sich von den Künstlern Entstehung, Idee, Material und Bedeutung erklären lassen. Manchmal greifen sie auch in den kreativen Prozess ein und verändern ihn. Koordiniert durch den Jugendlichen Pietro Gazzano führen die Kinder des Ortes dann am Sonntag die Besucher durch den Kunstparcours.

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Dolcedo-Ripalta: Straße zum oberen Parkplatz neu asphaliert

neu asphaltiert
neu asphaltiert

Seit langer Zeit war ein Wunsch, dass die Commune die Straße zum oberen Parkplatz von Dolcedo- Ripalta erneuert. Nun ist es nach Ostern zumindest in Teilen gesehen. Das war eine wirklich sehr positive Überraschung. Danke an die Verwaltung und an den Bürgermeister!. 

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Trockenmauern sind Weltkulturerbe

Trockenmauern zählen seit kurzem zum immateriellen Menschheitserbe der UNESCO. In Ligurien sind diese Trockenmauern prägendes Element der Kulturlandschaft, denn 42.000 ha sind auf diese Weise terrassiert. Die Gefahr des Verfalls ist jedoch unmittelbar den die Instandhaltung und Sanierung ist aufwendig und teuer, und wenige beherrschen die Technik des Trockenmauerbaus.

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Vorstandssitzung & Treffen der Amici di Ripalta

Am Montag, den 24.09.2018 findet die konstituierende Sitzung des Vorstandssitzung der "Amici di Ripalta" statt. Anregungen dazu nehmen wir gerne unter ao@loveliguria.eu an. 

Im Anschluss daran findet bei Mimmo (Pizzeria Dolcedo) um 20.00 Uhr ein lockeres Treffen der "Amici di Ripalta" statt. 

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Geschichte und Sehenswürdigkeiten von Dolcedo, Ligurien. Wegen der vielen Deutschen, die sich in Dolcedo niedergelassen haben wird es auch als Deutschedo verspottet. 

Häuser in Ligurien

über uns

Johanna Obermüller. Malerin & Bildhauerin

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Urlaub in Ligurien

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Dolcedo - Perle des Val Prino

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