Dolcedo

Sehnsuchtsort vieler Nordeuropäer

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Dolcedo - Panoramaansicht mit Ponte Grande, darüber Ripalta
Dolcedo - Panoramaansicht mit Ponte Grande, darüber Ripalta

Dolcedo - im Dialektnamen "Duseu", etwa 1218 als "Villadolce" erwähnt - ist ein sehr malerischer Ort im ligurischen Hinterland, nur 6,5 km vom Meer und der Blumenriviera entfernt. Er liegt am Zusammenfluss des Torrente Prino mit dem Rio dei Boschi am tiefsten Punkt 75 m über dem Meer und umfasst neben dem Hauptort Dolcedo-Piazza, diverse kleinere Ort wie Isolalunga, Lecchiore oder Ripalta. Die Piazza Andrea Doria mit dem Rathaus, die Kirche und die fünf Brücken, welche den Prino und den Rio dei Boschi überspannen prägen das malerische Stadtbild des Hauptorts mit vielen Häusern von Mittelalter bis Barock und engen Gassen. 

Geschichte

Dolcedo ist ein Ort mit langer Geschichte. Der Stadtname wurde das erste Mal 1218 urkundlich erwähnt, allerdings damals noch mit dem Namen Villadolce. Eine Karte, ebenfalls aus diesem Zeitraum bezeichnet den Ort als Doceo. Um 1028 bezog des Marchese Olderico Manfredi II. und seine Frau Berta ein "Castello" oberhalb von Dolcedo. Olderico Manfredi II. war Marchese von Turin und Sousa und in den Jahren 1021 und 1031 gelang der zu weiterer Macht und konnte das Gebiet zwischen Ventimiglia und ein Albenga in Besitz nehmen. Dazu gehörte auch Porto Maurizio - eine wichtige Hafenstadt. Er war es auch, der mit Hilfe der Benidiktiner die Landwirtschaft dem Gebiet vorantrieb, die steilen Hänge terrassierte und mit Olivenkulturen bepflanzt. Am Fluss wurden Wassermühlen zur Gewinnung des Öls installiert. 

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Dolcedo wurde ein prosperierender Ort, gerade auch in Verbindung mit der nahe gelegenen Hafenstadt Porto Maurizio. Immer gab es eine besondere Nähe zur Seerepulik Genua. Dolcedo sollte ein Zufluchtsort für "wichtige Personen der Genueser Gesellschaft" sein. Im Jahr 1233 wurde der heutige Ort Dolcedo für 250 Lira im an die Republik Genua verkauft, damals eine sehr stattliche Summe. In der Folge kam es zu Konflikten mit Porto Maurizio. Dolcedo verhielt sich allerdings Genua sehr loyal gegenüber und stand etwa bis 1650 in Genueser Verwaltung. Viele Genueser Familien siedelten sich rund um Dolcedo an oder errichteten hier ihre Sommersitze. Insbesondere die Familie Doria kaufte rund um Dolcedo viel Land.

Sehenswürdigkeiten

Das pittoreske Stadtbild Dolcedos, mit vielen alten, bruchsteinernen Häusern, alten Ölmühlen und verwinkelten Gassen (carruggi) wird geprägt von der Piazza, der Kirche und den fünf Brücken, die den Prino und den Rio dei Boschi überspannen. 

Die älteste Brücke ist der Ponte dei Cavalieri di Malta oder Ponte Grande, wurde 1292 vom Johanniterorden erbaut und sucht seinesgleichen, was Alter, Spannbreite und Eleganz betrifft. Dolcedo war ein bedeutender Handelsplatz, was der Ortsname Dolcedo-Piazza (Platz) unterstreicht. Der Dominikaner „padre domenicano Agostino da Savona“ gründete im Jahre 1505 in Dolcedo ein Pfandhaus. Dadurch sollten die Folgen einer großen Dürre kompensiert werden. Diese Institution war, durch die Unterstützung der Bruderschaft „confraternita di Santo Spirito“ bis im Jahre 1863 aktiv. Dolcedo war weiter im Aufwind. So erhielt Dolcedo im Jahre 1613 von Genua die administrative Autonomie und wurden sodann zur „Comune di Dolcedo“, was ihre sofortige Selbständigkeit und Selbstverwaltung dokumentierte. Dolcedo wurde dadurch immer stärker und zum wirtschaftlichen Zentrum des Gebietes „Val Prino“.

Am nördlichen Ende der Piazza Doria befindet sich die 1650 errichtete geräumige Loggia Suttu Munte. Heute befindet sich das Rathaus (palazzo comunale) im Gebäude oberhalb. Während der Besetzung durch Napoleon erhielt die Gemeinde im Jahre 1810 den Titel einer Stadt und wurde somit komplett unabhängig.

Links vom Durchgang zum Kirchplatz der Pfarrkirche San Tommaso sind zwei steinerne Hohlmaße von 1613 eingemauert ("meza barile de vino" - halbes Fass Wein, und "quarto de olio" - ein Viertelfass Öl), die inschriftlich auf 1613 datiert sind und das Genueser Wappen tragen, sowie zwei Längenmaße (canna und cannella), mit denen an Markttagen der Stoff abgemessen wurde. Das Wappen Genuas ist ein Hinweis auf die lange gemeinsame Geschichte von Genua und Dolcedo. Weiterhin ist der Banco della Ragione zu sehen, auf dem man - typisch für Ligurien - zur öffentlichen Beratung Platz nahm. Auf der Rückseite der Loggia befindet sich ein schönes großes Tor zum Vorhof der Pfarrkirche San Tommaso.

Die im Ursprung spätmittelalterliche Kirche San Tommaso wurde 1738 völlig barock überformt; dabei wurde das Frührenaissanceportal von 1492 in den barocken Baldachin der Fassade verschmolzen. Die Sammlung alter Stickereien von San Tommaso soll so berühmt sein, dass sich de Vatikan sich dieser regelmäßig bedient. Auf dem Hof finden die von Lilli Brückner begründeten sommerlichen Klassikkonzerte statt. Die Apsis der Kirche erhebt sich unmittelbar über dem Zusammenfluss von Prino und Rio dei Boschi. Dort sind außen auch die spätmittelalterlichen Grundmauern zu sehen. 

Der weite Talkessel von Dolcedo, Conca d' Oro genannt, ist völlig mit den Terrassen des Olivenanbaus überzogen. Über den ausgedehnten Olivenhainen ziehen sich Kastanien- und Eichenwälder bis hinauf zu den Almen des Höhenrückens. Es gibt eine Reihe sehenswerter Kapellen, so das Santuario Madonna dell' Acquasanta nahe beim Ortsteil Lecchiore oder die Passkirche Santa Brigida aus dem Jahre 1425 auf der Höhe zwischen Dolcedo und Pietrabruna. Das alte Verkehrsnetz der Maultierstraßen (mulatiere) ist teilweise (in den letzten Jahren wurde es durch neue unbefestigte Straßen leider oft zerstört) noch erhalten und zum Wandern ausgewiesen.

Sehr schön, aber immer im Schatten von San Tommaso stehend ist die zweite große Kirche San Lorenzo. Auffällig ist Ihr wuchtiger Baukörper und ihre hohe Fassade und die demgegenüber kleinen beiden Türmchen. Lange wurde sie kaum beachtet, zeitweise auch als Lager genutzt. Nun finden neben Gottesdiensten auch Ausstellungen und Konzerte statt. 

Zu Dolcedo mit seinem Hauptteil Dolcedo-Piazza gehören etliche kleinere Frazioni, wie Bellissimi, Castellazzo, Costa Carnara, Isolalunga, Lecchiore sowie der älteste und bekannteste Dolcedo-Ripalta. Weiler sind Boeri, Magliani, Monte Faudo, Orenghi, Ramelli, Rimbaudi, San Martino, San Paolo, Santa Brigida und Trincheri.

Dolcedo heute

Heute lebt Dolcedo mit seinen knapp 1600 festen Einwohnern (Gesamtcommune mit 16 kleinen Ortsteilen und Weilern) vor allem von Feriengästen. Hotel gibt es keine. Der Tourismus findet ausschließlich in den alten wiederhergestellten Häusern oder in neu gebauten Häusern um den Talkessel herum statt. Als Folge des Tourismus floriert im Winter das Baugewerbe sowie nun auch wieder der Olivenanbau samt Weiterverarbeitung. Das Olivenöl der Taggiasca aus Dolcedo gehört zu den feinsten und teuersten Feinschmeckerölen.  Die Einwohnerzahl der Gesamtcommune steigt in den Sommermonaten - zählt man die Feriengäste hinzu - heute durchaus auf das Vierfache. Deshalb gibt es in Dolcedo auch zahlreiche Bars und Restaurants. Und die Gemeinde tut immer mehr, dass sich Gäste auf Zeit in Dolcedo wohlfühlen. 

Bis Ende der 1960er Jahre verlor Dolcedo kontinuierlich Einwohner. Viele alte Häuser standen leer. Dann entdeckten die ersten Deutschen, Niederländer und Engländer die verlassenen Häuser im Conga d'oro und den umliegenen Dörfern - so auch der Betreiber dieser Webseite. Sie kauften alte, teils zerfallene Natursteinhäuser und begannen sie geschmackvoll, mit landestypischen Materialien wie Schiefer und Terrakotta auszubauen. Quasi in letzter Minute. Denn ohne dieses Engagement wären die Orte unwiederbringlich verloren gegangen - Dolcedo heute ein toter Ort. Dies erkennen heute auch die Einheimischen an. 

Im Laufe der Zeit entwickelte sich Dolcedo zu einem der beliebtesten Reiseziele im Hinterland von Imperia, die alten Eselspfade in den Olivenhainen laden zu Wanderungen und Mountainbiketouren ein. Einige kleine Ortschaften in der Gemeinde Dolcedo wie Ripalta stehen mittlerweile unter Denkmalschutz um sicherzustellen, dass keine Bausünden mehr passieren und die alten Steinhäuser respektvoll saniert werden. Natürlich ist die Dichte an deutschen Eigentümern hoch, Dolcedo als Deutschedo zu bezeichnen geht aber doch zu weit. Heute entwickelt er sich immer mehr zu einem internationalen Ort. 

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Blog - Dolcedo News

Castellazzo: großes Rustico zu verkaufen - Immobilienanzeige der Eigentümer

Privatverkauf: Das Natursteinhaus aus dem 14. Jahrhundert ist der Mittelteil eines weitgehend frei stehenden und prominent gelegenen langgezogenen Komplexes in Dolcedo-Castellazzo, einem alten Ortsteil von Dolcedo mit etwas aufgelockerter Bebauung. Nördlich des Hauses führt die kleine Via Santa Brigida vorbei, hinab in Richtung des Hauptorts Dolcedo-Piazza, den man in 12 min zu Fuß erreicht. Südlich des Hauses schließt sich eine großzügige Gartenterrasse mit umliegenden Bäumen an. Besonders romantisch ist der wilde Wein, der das Haus umrankt. 

Der Blick vom Haus ist atemberaubend und abwechslungsreich. Nach Norden hin hat man Aussicht auf den den gesamten Talkessel des Val Prino mit dem mittelalterlichen Borgo Ripala, nach Süden hin hat einen phänomenalen Blick über das Valprino mit Isolalunga und einen großen Ausschnitt des ligurischen Meer.

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Auf ein Wort .....

Ich bin es. Selbstverständlich! Zwei Mal mit BionTech, ein Mal mit Moderna. Und ich hatte teilweise heftige Impfreaktionen. Aber was soll's. Auch das geht schnell vorbei. Es ist einzige Weg aus der Pandemie und schützt unser aller Gesundheitssystem.

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Hauskauf in Dolcedo wird wieder hip

In Dolcedo wird es wieder angesagt, ein eigenes Ferienhaus auch zu kaufen. War ab 2008 die Nachfrage an Ferienimmobilien zum Kauf rund um Dolcedo und dem ganzen Val Prino sehr verhalten kehrt sich das un wieder um. Optimal, denn in den letzten Jahren kam ein deutlich erhöhtes Angebot an Häusern auf den Markt. Viele deutsche Eigentümer wollen sich aus Altersgründen von ihrer geliebten Ferienimmobilie nach 20 oder 30 Jahren zu trennen.

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Ligurien: Regionalpräsident Toti für Impfpflicht

Der Präsident der Region Ligurien Giovanni Toti sprach sich für eine Einführung einer allgemeinen Pflicht zur Impfung gegen Covid19 in Italien aus. Warum soll eine laute Minderheit von Impfgegnen die stille Mehrheit beeinflussen, die über die Impfung eine weitgehende Normalität will. 

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2022: Nur ausreichend geimpfte Gäste

Im Juni 2021 hatte man meinen können, die Covid19-Pandemie sei beendet. Schließlich war genügend Impfstoff vorhanden. Jetzt wissen wir, dass es anders kam. Der hohe Anteil Ungeimpfter in Deutschland, der Schweiz und Österreich ist dafür verantwortlich, dass in hier eine verheerende pandemische Lage in den Krankenhäusern zurückgekehrt ist. Spanien, Frankreich und Italien stehen mit ihren signifikant höheren Impfquoten deutlich besser da. 

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@tinkrebel Testshooting in Ripalta

@tinkrebel ist das neue gegründete Label der in Mailand, Münster und Ripalta ansässigen Designerin Katinka Saltzmann.

Katinka will sich mit ihrem neuen, kleinen, aber exklusiven Label, der immer noch vorherrschenden billigen Massenproduktion auf Kosten der Umwelt widersetzen. Rebellion durch Qualität und Nachhaltigkeit ist das Statement. Katinka will nicht jeden modischen Trend folgen, sondern Kleidung machen, die möglichst zeitlos ist, Kleidung, die vor allen Dingen aus robusten, biologisch verträglichen Naturfasern wie Leinen, Hanf oder Wolle hergestellt wird.

Produziert wird quasi auf Kundenwunsch in Kleinstserien in Italien oder Deutschland. Das ligurische Borgo Ripalta passt wie kaum ein anderer Ort, um die Nachhaltigkeit von @tinkrebel zu unterstreichen. Perfekt um das neue Label zu inszenieren. Denn auch die Belebung des alten Ortes ist Nachhaltigkeit pur.

Und die sommerlichen Leinenkleider passen in die raue rustikale Umgebung der engen Gassen und bruchsteinernen Häuser von Dolcedo-Ripalta. Noch gibt es die Kleider von @tinkrebel nicht zu kaufen. Aber wir werden berichten!

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2021: Traumhafter Herbst in Ligurien

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Casa della Rocca, vierte Auflage: Es scheiden sich die Geister

Eines vorneweg: Der Autor war selbst noch nicht im wieder neu eröffneten Casa della Rocca. Dafür waren es etliche Gäste in Ripalta. Wohl ist er aber im August einige Male dran vorbeigelaufen. 

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Imperia: Corona-Antigentest mit Bescheinigung

Ab dem 1.8.2021 müssen Wiedereinreisende nach Deutschland ab 12 Jahren einen negativen Corona Antigen.Test mit entsprechender Bescheinigung an der Grenze vorweisen können, sofern sie nicht nachweislich geimpft oder genesen sind. In Italien bieten mittlerweile viele Apotheken einen entsprechenden Test mit Nachweis an. 

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Die abenteuerlichen Wege zu vielen Feriendomizilen

Neue frei stehende Häuser inmitten von Olivenhainen wirken auf den Ferienhausportalen oft besonders attraktiv. Was auf den Ferienhausportalen von den Eigentümern oder Agenturen aber oft verschwiegen wird, ist der Zustand der Wege und Straßen, die zu diesen Häusern führen. 

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Casa della Rocca - neuer Versuch 2021

Sehnsüchtig wird in Dolcedo-Ripalta auf eine erfolgreiche Wiederauflage des Casa della Rocca gewartet. Erwartet wird ein Restaurant, das sich mit den Besseren der Gegend messen kann, dennoch nicht überteuert ist. Peter Dosot und seine Vorgängerin hatten das erfolgreich über Jahre geschafft. Für die Ferienhäuser in Ripalta war es die Haus- und Hofküche. Peter Dosot zu folgen scheint nicht ganz einfach zu sein. Einen Versuch gab es schon. 2021 wurde ein neuer Versuch gestartet. 

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Casamagni - die neue Restaurantentdeckung in Villatalla

Mauro Camagni und seine Tochter Francesca haben eine gemeinsame Passion: hervorragendes Essen und exzellente Weine. Sie kommen aus einer gastronomisch geprägten Familie. Mauros Großvater war Maître pâtissier im Hotel Belle Meuniere in Nice.  Maurus Mutter und Tanten haben immer wieder großartige Essen für die ganze Familie samt Freunden oder für Besuchergruppen bereitet. Mauro ist ein höchst professioneller Koch, der in Italien und Schweden sein Können perfektioniert hat. Francesca arbeitete in exklusiven Restaurants in Norwegen und Schweden und hat trotz ihrer jungen Jahre große Erfahrung, als Sommelier.

Mauros Spezialitäten sind handgemachte Pasta und hausgemachtes Brot. Er experimentiert mit Fisch- und Fleisch und versucht sich immer wieder mit nicht ganz gewöhnlichen Zutaten. Francesca liebt alles Süße - wohl das Erbe ihres Urgroßvaters.

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Dolcedo rüstet sich für die e-Mobilität

Neben San Lorenzo und unmittelbar an Dolcedos Lichtbaum hat die Enel zwei Ladestationen mit einer Ladeleistung von derzeit 11 kW eingerichtet. Dolcedo rüstet sich also für die e-Mobilität. Da ist ein erster Schritt getan. Noch viele weitere müssen aber folgen, denn bald werden die e-Autos deutlich stärker nach Dolcedo kommen. Spätestens, wenn die Feststoffakkus produktionsreif sind und massenweise verbaut werden. Schon jetzt wird man sich über Photovoltaik Gedanken machen müssen. Denn irgendwoher muss der Strom für für die Stromer ja kommen. 

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Kriegsspiele am Monte Faudo

Ganze eineinhalb Jahre hat man am süd-ost Hang des Monte Faudo Krieg gespielt - das was man im englischen "Airsoft" bezeichnet. Der Verein "Nucleo Ardente" mit Sitz in Diano Marina hat das für seine Mitglieder organisiert. Die Genehmigung für solche "Spiele" erfolgte am 23.08.2019 durch Beschluss des Rates der Gemeinde Dolcedo - wie MARCO CORRADI am 27.02.2021 in der STAMPA berichtete.

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Hoher Erhaltungsaufwand für alte ligurische Häuser

Der Erhaltungsaufwand bei Ferienhäusern ist hoch. Denn sie brauchen Pflege und Fürsorge. Insbesondere in Zeiten, in denen man selbst nicht hinfahren kann kommt es zu unangenehmen Überraschungen für Eigentümer von Ferienhäusern. Das gilt insbesondere für alte Natursteinhäuser. 

Wenn dann 800 Jahre alte Natursteinmauern Bäuche bilden und dann besonders heftige winterliche Regenfälle hinzu kommen, dann kann es schon mal aussehen wie links im Foto. Dies geschah im Garten von de Sonnaz I. Aber das ist alles nicht so schlimm. Die Maurer freuen sich also schon auf den nächsten Auftrag in Dolcedo-Ripalta.

Viel schwieriger sind solche Schäden allerdings bei den vielen hunderten Kilometer Natursteinmauern, die die Berge an der italienischen Riviera terrassieren. Es ist eine der ältesten und größten Kulturlandschaften Europas. Hier ist der Aufwand in den Olivenhainen ist um ein Vielfaches größer als am Ortsrand und die Finanzierung ist viel schwieriger. Denn hier tragen Feriengäste eben nicht zum Erhaltungsaufwand bei.

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Casa della Rocca wieder geschlossen

Casa della Rocca - nichts
Casa della Rocca - nichts

Das Casa della Rocca in Dolcedo-Ripalta ganz unten am Fluss "Rio del Bosco" gelegen, war eines der besten Restaurants der Gegend, jedenfalls bis zum Februar 2018. Denn dann gab es Peter Dosot für alle ganz überraschend auf und ging nach Gstaad/Schweiz zurück. Die Nachfolger von Peter Dosot hatten leider nicht mehr ganz so das Händchen. Natürlich war es schwierig, in die relativ großen Fußstapfen von Peter Dosot zu treten, denn die alten regelmäßigen Gäste hatten bereits ihre Erwartungen. Die neue Küche konnte diese leider nicht mehr erfüllen. Gleichzeitig war das Preisniveau etwas höher.

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Dolcedo: Achtung Radarkontrollen

In Dolcedo gibt es nun Radarkontrollen in den 30 km/h-Bereichen. Auf der Durchgangsstraße nach Prelà soll es ein fest installiertes Gerät geben. Gesehen habe ich es allerdings noch nicht. Jedenfalls erwarte ich schon die Bußgeldbescheide. 

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Dolcedo in neuem Licht

Erstmal habe ich bei einem abendlichem Spaziergang durch das winterliche Dolcedo die neue Lichtinstallation in Aktion erlebt. Im September kurz nach der Aufstellung des weißen Lichtbaumes hatten ja alle geunkt, auf welche blöde Idee die Gemeinde nun schon wieder gekommen ist. Bei Nacht gesehen gefällt mir die Lichtintallation richtig gut. Sie setzt San Lorenzo, die bisher ein Schattendasein führte, gut in Szene. Die bottem-up Leuten hätten zwar vielleicht gereicht, aber gut. 

Italiens heißeste Winter Regatta

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Hermann Rudorf: Liebeserklärung an Ligurien

feigenkaktus, © hermann rudorf
feigenkaktus, © hermann rudorf

liguria

 

diese bilder sind eine liebeserklärung...

... an den zauber einer landschaft, an die weite des himmels,

den geruch der luft, die farbe des meeres, an das zutiefst

verborgene und längst verloren geglaubte.

 

seit über 30 jahren verbringt der maler zusammen mit seiner frau die spätsommerwochen an der ligurischen küste in der umgebung von porto maurizio.

 

was es dort zu sehen gibt, fließt in die vor Ort entstehenden

bilder ein, wie hanfpalmen, feigenkakteen, stadt- und

landschaftsansichten. für einen maler, der überwiegend

gegenstandsfrei arbeitet, ist das ein schlüssiger weg um die

eigene bildsprache aufzubrechen, zu erweitern.

 

die wechselwirkungen zwischen beiden welten sind evident:

raumgreifende bildtiefen, ursprüngliche formen und

farben von lebensbejahender strahlkraft.

 

dr. elisabeth völling

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Schwere Unwetter nun auch im westlichen Ligurien

Schwere Unwetter haben am vergangenen Wochenende nun auch die Riviera di Ponente und das ligurische Hinterland erreicht. Auf Facebook wurden Filmaufnahmen eines reißenden Rio del Bosco innerhalb von Dolcedo veröffentlicht. Schwere Schäden sind bisher jedenfalls nicht festgestellt worden. Sie halten sich im Rahmen dessen, was jedes Jahr Anfang des Winters passiert. 

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Ligurien: Anreise wird entspannter

Mit dem Beschluss Österreichs künftig fünf Teilstücke der österreichischen Autobahnen von der Vignettenpflicht zu befreien, ist die Anreise nach Ligurien erheblich vereinfacht worden. 

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true-liguria - ein Statement für die Taggiasca

Immer wieder findet man neue Webseiten mit Bezug zum westlichen Ligurien/Imperia. Eine der schönsten ist true-liguria.com, die die Taggiasca-Olive und ihr Öl in ihren Mittelpunkt stellt. Die Webseite von Anke Ebach-Lehmann ist nicht nur professionell und ansprechend gemacht, sondern auch informativ, was den Olivenanbau im Hinterland Imperias und das gewonnen Öl - das flüssige Gold von Liguriens Westen - betrifft. Geschickt bleibt die Betreiberin selbst aber in den Hintergrund, sondern bereitet die Bühne für die örtlichen Olivenbauern wie Giovanni Riva, Alessandro Martini oder Monica Orengo. Natalino Trincheri fungiert als Traditionsbewahrer und Storyteller. Mit im Boot ist auch Harald Ulmer, ehemaliger Geschäftsführer der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V.. - als Aushängeschild eines ökologischen Olivenanbaus. 

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Holger Hasenmaile verstorben - Update: Trauerfeier

Für sehr viele Deutsche war Holger Organisator, Berater, Helfer in der Not und Allroundhandwerker mit Ideen rund um die Häuser von Ripalta und dem gesamten Val Prino. Er war Kommunikator, Vermittler, brachte Informationen und trug sie weiter. Sah man seinen roten Fiat Kastenwagen auf dem Parkplatz suchte man den Ort ab, wo sich Holger denn aufhielt. Manchmal wartete man ganze Tage auf ihn, verzweifelte, schimpfte, wenn er nicht kam. Holger war begehrt, sein Rat gefragt und sein schwäbischer Tonfall in den Gassen Ripaltas vertraut. Von seinem Haus in Pieve di Teco aus kam er fast täglich ins Val Prino. Er war sehr beliebt. Everybody`s darling war er aber auch nicht. Er widersprach, sagte seine Meinung. Man konnte sich an ihm reiben. 

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Olivenernte 2019

Die Olivenernte 2019 scheint, was man aus Dolcedo hört, passabel bis gut zu werden. Sorgen bereitet aber der Starkregen, der immer wieder ab Mitte Oktober die Täler rund um Imperia punktuell erfasste. Es wird Öl in guter Qualität und zufriedenstellender Menge erwartet. 

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Geschichte und Sehenswürdigkeiten von Dolcedo, Ligurien. Wegen der vielen Deutschen, die sich in Dolcedo niedergelassen haben wird es auch als Deutschedo verspottet. 

Häuser in Ligurien

über uns

Johanna Obermüller. Malerin & Bildhauerin

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Urlaub in Ligurien

Ligurien - Land zwischen Meer und Bergen

Dolcedo - Perle des Val Prino

Dolcedo-Ripalta - das Sarazenenfluchtburgdorf

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Blog - News aus dem westlichen Ligurien