Der toxische Riesenbärenklau verbreitet sich im westlichen Ligurien

Der ursprünglich im Kaukasus beheimatete Riesenbärenklau (Heracleum mantegazzianum) auch Bärenkralle, Herkulesstaude oder Herkuleskraut genannt wird, tritt seit einigen Jahren immer stärker auch im westlichen Ligurien auf. Der Riesenbärenklau bildet photosensibilisierende Substanzen aus der Gruppe der Furocumarine, die in Kombination mit Sonnenlicht oder auch starkem Lampenlicht fototoxisch wirken. Berührungen in Verbindung mit Tageslicht können beim Menschen und anderen Säugetieren schmerzhafte Quaddeln und Blasen herbeiführen. Sie sind schwer zu heilen und erscheinen wie Verbrennungen. Es wird deshalb empfohlen. Beim Umgang mit der Pflanze vollständige Schutzkleidung zu tragen, zu der auch ein Gesichtsschutz gehört 2008 wurde der Riesenbärenklau zur Giftpflanze des Jahres gewählt. Angeblich gab es unterhalb des Monte Faudo im hinteren Tal des Rio del Bosco kleinere Vorkommen von Riesenbärenklau. Angesichts der erheblichen toxischen Auswirkungen wird dringend geraten, sich bei Wanderungen von diesen Pflanzen fernzuhalten.

Die Berührungen mit dem Riesenbärenklau bei Tageslicht haben sehr unangenehme Auswirkungen. Weitere Ausführungen zur Pflanze auf Wikipedia.

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