Val Nervia

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Dolceaqua

Etwa 8 km nördlich von Ventimiglia an einer Biegung des Flusses Nervia liegt Dolceaqua, ein mittelalterliches Borgo auf der Ostseite des Tals.

Vermutlich siedelten zu vorhistorischer Zeit, um das heutige Dolceaqua keltische Völker. Möglicherweise gab es in Dolceaqua auch eine Burg aus römischer Zeit, die wohl einem Dulcius gehörte. Das früheste Dokument, das Dolceaqua (süßes Wasser) erwähnt stammt aus dem zwölften Jahrhundert. 

Zu dieser Zeit begannen die Grafen von Ventimiglia mit dem Bau der Burg auf dem Felsvorsprung. 1270 kauft den Oberto Doria, ein Genueser Heerführer, die Burg. Zu dieser Zeit war die Familie Doria eines der bedeutendsten Adelsgeschlechter Italiens. Über Jahrhunderte waren sie Herrscher über die Republik gegeben haben. Im 14. Jahrhundert wurde der Bau mit einer größeren Mauer umgeben und während der Renaissance bauten sich die Doria die Burg als herrschaftliche befestigte Residenz um. 1643 wurde die Burg, die zuvor zahlreichen Belagerungen stand von den Grafen von Savoyen erobert, aber bereits neun Jahre später gelangte sie wieder in die Hände der Doria. Am sieben 20. Juli 1746 wurde die Burg während des Österreichischen Erbfolgekrieges zerstört. Zwar zogen ein Jahr später wiederum die Familie Doria in Dolceaqua ein, die Burg konnte aber jedoch nicht mehr bewohnt werden. 

Zweites Highlight neben dem Castello Doria ist der "ponte vecchio di Dolceaqua", eine im 15. Jahrhundert gebaute Bogenbrücke über den Fluss Nervia mit einer Spannweite von über 33 m. Von der Seite betrachtet sieht sie geradezu filigran aus. 1884 wurde Claude Monet durch die Brücke zu einem Gemälde in­spi­riert. Sein Titel: "Juwel der Leichtigkeit".

Unterhalb der Burg besticht der Ortsteil Terra durch den rustikalen Charme. Die engen Gassen ergeben ein für Besucher zunächst kaum durchschaubares Labyrinth. Sie führen aber alle letztendlich zur Burg hinauf. Zahlreiche Stützbögen überspannen die Gassen oder die Gassen sind gänzlich überbaut.

In den letzten Jahren wurden viele der mittelalterlichen Häuser am restauriert, wenngleich für manchen Geschmack zu italienisch-rustikal.


Apricale


Perinaldo

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