Ferienhausbetrug

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Ferienhausbetrug ist ein ernstes Thema. Die SZ hat davon Ende August 2014 zuletzt wieder davon berichtet. Je stärker der Ferienhausmarkt als Alternative zum Urlaub im Hotel wächst, umso öfter kommt Betrug auf der einen oder anderen Seite vor. Für Gäste ist es schlimm - wenn sie vor Ort feststellen müssen, dass ihr Haus gar nicht existiert und das Geld weg ist und für Gastgeber ist der Schaden ebenso nicht unerheblich, wenn das Haus nicht bezahlt wurde und im fraglichen Zeitraum leer steht. 

Auf der einen Seite kopieren Betrüger im Internet Profile bestehender Häuser und bieten diese Häuser unter der Vorspiegelung, dass sie selbst Eigentümer des Hauses sind oder vom Eigentümer autorisierter Vermittler sind, auf eigenen Ferienhausinternetportalen oder auf den großen Portalen unter anderen Ortsangaben am Eigentümer vorbei an und kassieren von gutgläubigen Feriengästen bestenfalls nur eine Anzahlung, ohne Feriengästen jemals den Besitz auf Zeit an dem Ferienobjekt verschaffen zu können. Schaden erleiden nicht nur die unmittelbar betrogenen Feriengäste, sondern mittelbar auch alle seriösen Anbieter/Eigentümer von Ferienhäusern. Das Misstrauen wächst. 

Auf der anderen Seite kommt es vor, dass Interessenten mehrere Objekte in der Gegend - unter falsche Angaben zur Person reservieren, die Häuser dann besichtigen und jenes beziehen, das ihnen vor Ort am ehesten zusagt. Die anderen Anbieter/Eigentümer bleiben dann auf ihrem blockierten Haus sitzen, obwohl sie es zur selben Zeit auch anderweitig hätten vermieten können. 

Ein Vertrag über ein Ferienhaus dann geschlossen, wenn sich Eigentümer/autorisierter Anbieter und Ferienhaus-Interessent darüber einig sind, dass der Eigentümer dem Gast Fremdbesitz auf eine bestimmte Zeit an seinem Haus verschafft und dafür eine bestimmte Mietzahlung erhält. Bei Ferienhäusern sind diese auf ein bestimmtes Objekt konkretisiert, die maximale Personenzahl fixiert. In der Praxis erfolgt der Vertrag durch die e-mail Korrespondenz. Er kann aber auch gesondert schriftlich sowie mündlich erfolgen. Beim mündlichen Vertragsschluss besteht natürlich das Beweisrisiko und wird in der Praxis nie vorkommen. 

Bei Anmietung eines konkreten Ferienhauses besteht in der Regel kein einen Rückerstattungsanspruch, wenn das Haus vor Ort nicht gefällt oder nun plötzlich ganz anders erscheint als es in der Beschreibung und Fotos zu sein schien. Dies nur dann der Fall, wenn der Gast nicht in das Haus kommt, welches er gebucht hat, das heißt Fotos und schriftliche Beschreibung 0bjektiv nicht mit der Realität übereinstimmen. Bei Beanstandungen wie Nichtfunktion und Unsauberkeit muss der Eigentümer nachbessern. Erst wenn dies nicht möglich ist, erfolgt eine angemessene Mietminderung. 

Die großen Marktführer wie Fewo-direkt, homeaway, airbn behaupten, Ihre Angebote seien sicher und geprüft. Für Anzeigen, die älter als ein Jahr sind, mag das gelten, weil sich dann enttäuschte Ferienhausinteressenten bei den Ferienhausportalen melden würden. Ansonsten erfolgt nach unserer Erfahrung kein besonderer Gegencheck des Ferienhausanbieters.


Checkliste des Mietinteressenten:

  • besteht ein vollständiges Impressum des Anbieters
  • gibt der Eigentümer/Vermittler eine vollständige Adresse mit allen Kontaktdaten an. Besteht eine Festnetznummer?
  • Kontaktdaten und Person des Anbieters gegenchecken.
  • Checken sie die Beschreibung des Hauses und Ortes auf Ungereimtheiten
  • Internetrecherche nach Namen des Hauses und Ort - Stimmen die Profile überein - Vermieter/Ansprechpartner auf Zweifel direkt ansprechen. 
  • Fragen Sie nach, in welcher Funktion der Anbieter handelt: Eigentümer, dessen Vertreter oder Vermittler
  • Schlechte Fotoqualität, kleine Fotos?
  • trotz hochwertiger Ausstattung des Hauses keine angemessene Kaution

Checkliste des Eigentümers: 

  • keine vollständige Adresse des Ferienhausmieters inkl. Festnetztelefon und Mobiltelefon
  • Gegencheck im Internet
  • keine Überweisung einer Anzahlung +/- 30%
  • keine vereinbarungsgemäße Zahlung
  • evtl. Telefonat

Sind Sie betroffen, so stellen Sie unbedingt Strafanzeige oder haben Sie einen Verdacht wenden Sie sich bitte an den VDFA e.V.. rivierapur.eu ist zwar nicht Mitglied des Verbandes, unterstützt aber seine Ziele. Schwarze Schafe müssen bekämpft werden. 

Wir tun alles, um Bedenken aus dem Weg zu räumen. Der Ort Dolcedo-Ripalta ist über Bing Maps genau zu betrachten. Sie können dort nach den einzelnen Objekten suchen. Auf google maps können Sie sich ebenfalls über die Anfahrt genau informieren. Der Inhaber dieser Webseite ist im Impressum angegeben. Er kennt alle Hauseigentümer persönlich. 

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