Monaco - Monte Carlo

Gäste in Dolcedo wollen - jedenfalls wenn sie das erste Mal in der Gegend sind - zwingend auch Monaco besuchen. Zu anziehend ist die Strahlkraft des vordergründigen Glamour. Planen Sie Ihre Tour nach Monaco aber so, dass sie im Sommer frühestens gegen 18.00 Uhr in Monaco eintreffen. Vorher bietet sich noch ein Abstecher nach La Turbie und den Tête du chien oberhalb von Monaco an. Es ist die selbe Autobahnausfahrt.

Machen Sie sich aber bewusst, dass Monaco erst in der Dämmerung und nachts zur Geltung kommt. Denn tagsüber ist Monacos Kulisse - vom Schlossfelsen einmal abgesehen - reichlich hässlich. Nachts aber wird Monaco geschickt illuminiert, sodass man sich tatsächlich in einer Traumwelt wähnt.

In der Regel bietet der Hafen gute Parkmöglichkeiten, den Parken ist in Monaco immer ein Problem und vor allen Dingen teuer. Am Hafen kann man bis jetzt zumindest noch kostenlos parken und von hier aus kann man sowohl Schlossberg und Monte Carlo optimal zu Fuß erreichen. Eine andere Möglichkeit ist auch zunächst die Tiefgarage am Ende des Schlossfelsens anzusteuern und hier zu parken, um von hier aus erst mal das fürstliche Monaco zu erkunden. 

Laufen Sie hier kreuz und quer durch die Gassen von Monacos Oberstadt und bestaunen sie die klassische Zuckerbäckerei. Man glaubt in einer Puppenstube zu sein. Irgendwie wirkt alles nicht ganz real. Und am Abend verstärkt sich dieser Eindruck. Schlendern sie zum Schloss der mal dies, werfen einen Blick nach Westen auf Monacos neue Viertel samt Stadion und laufen dann auf der Westseite des Felsens vorbei an Gerichtshof und Kathedrale (aus weißem Stein aus La Turbie im Jahr 1875 erbaut, beherbergt dieses Gebäude im romanischen-byzantinischen Stil, die Grabstätten der verstorbenen Fürsten) .und weiter an verschiedenen Villen. Außergewöhnlich ist nichts, geschweige denn von irgendeinem kunsthistorischen Wert, lustig ist allein die Theaterkulisse die hier inszeniert wird. Ganz vorne gelangen sie dann wieder zum Ozeanografischen Museum Monacos. Früher war das wirklich spektakulär, heute hat das Aquarium von Genua Monaco längst den Rang abgelaufen. Versäumen sollten sie auch keinesfalls einen Blick nach Osten über den Hafen hinüber nach Monte Carlo mit der Spielbank. Von hier aus ist auch optimal die Rennstrecke des Formel eins Zirkus, der jedes Jahr im Mai in Monaco stattfindet.

In der Abenddämmerung werfen Sie auch einen Blick auf die Yachten im Hafen. In Imperia können Sie in aller Regel deutlich größere Superyachten bestaunen. Allerdings sind sie in die Imperia eben nur geparkt. In Monaco ist die Wahrscheinlichkeit, dass auch die Eigner anwesend sind relativ hoch, denn Liegeplätze in Monaco sind rar und teuer. Dann kann man der Haute volée beim Abendessen auf der Yacht zusehen. 

Gehen Sie nun vom Hafen die vergleichsweise steile Rampe der Boulevard de Ostende hoch zum Casino im östlichen Teil Monacos sieht man von weitem auch das Hotel Herimitage und das Hotel de Paris.

Oben angelangt gehen Sie die Avenue de Monte Carlo weiter bis zum Casino. Wenn sie hier angelangt sind sollte es unbedingt schon dunkel sein. Denn erst dann entfaltet der Place de Casino mit dem Ensemble aus Spielbank auf der Stirnseite, auf der westlichen Seite dem Hotel de Paris und auf der östlichen Seite die Spielbank für das Volk, die Theaterkulisse, die sie für einen Besuch von Monaco auch erwarten. 

Der Besuch der eigentlichen Spielbank war früher kostenlos. Heute muss man 100 € pro Person allein für den Eintritt bezahlen. Touristen sollen dadurch abgehalten werden. Aber den Casinobetrieb kann man auch im Casino für das Volk verfolgen bis liegt im mittlerweile auch in die Jahre gekommenen Bau des Café du pari. Erwartet wird aber hier, dass sie als Tourist zumindest keine kurzen Hosen anhaben. Mit kurzen Hosen wird Ihnen der Eintritt verwehrt.

Im Sommer kann man nun ein wunderbares Treiben der Reichen und Schönen bestaunen, die in einer schier endlosen Reihe von Supersportwagen über Bentley bis Rolls Royce hier vorfahren - oder besser aufmarschieren. Beobachtet man das aber eine Weile, so fällt auch hier auf, dass es selbst in Monaco die sogenannte Idiotenrunde gibt. Denn die immer gleichen Autos fahren hier quasi im Kreis herum. Aber das gehört zur Show und Inszenierung Monacos. Wer elegant genug ist und Mut hat, der sollte auch das Hotel de Paris besuchen - zumindest seine Eingangslobby. Von außen her kann man den Restaurantbetrieb auf den großen Terrassen des Hotel de Paris bestaunen. Können Sie sich zum Abschluss ihres Monaco Besuchs im Café du pari einen Spritz oder einen Eiskaffee. Beides führt nicht unter 18 € denn hier sollen die Tagestouristen auch noch mal ausgenommen werden. Im Hotel de Paris gegenüber ist der Spritz jedenfalls günstiger.


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