Neue Bahnstrecke San Lorenzo - Andorra geht in Betrieb

Am 11. Dezember ist es soweit: Der zweigleisige Ausbau der Bahnverbindung San Lorenzo Andorra mit der gleichzeitigen Verlegung der Strecke ins Hinterland ist beendet und wird eingeweiht. Mit nur drei Jahren Verspätung, aber gemessen an anderen europäischen Großbaustellen ist das ein akzeptables zeitliches Ergebnis. Schließlich verläuft die Bahnstrecke größtenteils durch die Felsen der Seealpen. Ab dem 28. November wird der Zugverkehr nach 144 Jahren, nachdem die ersten Dampfloks an der italienischen Riviera entlang schnauften eingestellt. Die küsten- und stadtnahen Bahnhöfe sind verwaist. 

Schön ist der neue nüchterne Bahnhof von Imperia nicht und vor drei Wochen sah er noch ziemlich unfertig aus. Bis zum 11. Dezember soll aber alles perfekt sein und nach Plan laufen. Lagen die bisherigen Bahnhöfe optimal von der Stadt, so ist zumindest der neue Bahnhof von Imperia-Oneglia doch deutlich vom Stadtzentrum entfernt. Es bleibt abzuwarten, wie die Verbindung in die Stadt sein wird. In Diano Marina soll die Position des Bahnhofs ein Schildbürgerstreich sein, da gerade in der Marina sehr viele Feriengäste mit dem Zug anreisen und es keine sinnvolle Anbindung ins Stadtzentrum gibt. 

Mit dem Ausbau der neuen Bahntrasse San Lorenzo Andorra ist allerdings nur wenig gewonnen. Erst mit der Fertigstellung des Teilstücks von Andorra nach Finale Ligure wird die Strecke Genua Ventimiglia wirklich zweigleisig und damit schneller und sicherer sein.

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