2016

Liebe Ligurienfans, 

2015 war ein Traumjahr im Westen Liguriens. Von April bis Ende November war es sonnig, trocken und selten zu heiß - die Olivenernte grandios, so dass es nach wettermäßig schlechten Jahr 2014 wieder genügend erstklassiges Olivenöl aus Dolcedo gibt. Die italienische Riviera hat ihrem Ruf wieder alle Ehre gemacht.

Überhaupt - so scheint es - erwacht Ligurien aus der Lethargie der letzten Jahre. Gerade im öffentlichen Raum wird viel aufgemöbelt, die „Passegiata degli innamorati“ in Porto Maurizio über dem Meer wurde renoviert, neue Geländer montiert, das Borgo marina verschönert. Zudem wurden die Parkplätze an der langen Hafenmole für die Öffentlichkeit freigegeben, was die Parkplatzlage im Sommer rund um den Strand von Porto Maurizio deutlich entspannt.

Im Frühling wird Dolcedo immer mehr ein Hotspot für Mountainbiker und Wanderer. Im Sommer lockten nicht nur die Strände der Riviera, sondern auch die Badegumpen. Einige mutige Gäste nahmen an Canyoning-Touren teil. Strandmuffel können das ligurische Hinterland erkunden – bis ans „Ende der Welt“. Oder sie entdeckten gleich das „Tal der Wunder“. Die letzten Gäste des Jahres 2015 Anfang Dezember genossen das weihnachtliche Sanremo und eroberten Albenga und LA SUPERBA für sich.

Überhaupt war der Herbst ideal für Trips von Dolcedo-Ripalta in die nähere Umgebung. Gleichzeitig wurde die Fernsicht ab Mitte November immer besser. Am 29. November zeichnete sich Korsika das erste Mal am Horizont ab. Ebenso die Küste von Portofino. Und die Berge der Seealpen gekrönt vom ersten Schnee. Ein malerisches Panorama. Der blaue Himmel leuchtet, Olivenblättern und Meer glitzern in der Sonne um die Wette.

Wir sitzen am Borgo Foce, dem zauberhaften, fast versteckten und autofreien Ortsteil Imperias und genießen in kurzen Ärmeln Spaghetti allo Scoglio. Einheimische, Gäste, jung und alt treffen sich hier. Wir schlendern entlang der „ Passegiata degli innamorati“, dem nun am Abend romantisch beleuchteten Weg entlang des Meeres bis zur langen Mole. Die untergehende Sonne zaubert eine Farbenpracht über dem Meer, der Parasio, die Altstadt von Porto setzt sich von hier als Schattenriss ab. Von Prino aus gesehen leuchtet nun die lange Loggia des Parasios gelb-orange. Das Farbenspiel Liguriens. Jetzt auf einem der Felsen der Molen zu sitzen, in die Ferne zu sehen und das Rauschen des Meeres zu hören – was gibt es schöneres?

Wie schön ist es über die Plätze vorbei an Restaurants zu schlendern, zu plaudern, bei Vorbereitungen zu zuschauen, noch kleine Leckereien für Zuhause einzukaufen. Die letzten heimischen Cuore di Bue (Ochsenherztomaten), Trombette (die zarten hellgelben Zucchini), frisch geerntete Artischocken (stachelig), köstlich als Carpaccio, roh mit dem frischen Olivenöl und Zitrone. Um Weihnachten herum sind sie reif. Zitronen, Apfelsinen, Mandarinen. In diesem Jahr blühen sogar schon die Bäume. Der Duft liegt schwer in der kühlen Abendluft.

Tja, träumen Sie auch von Ligurien? Sortieren Sie die Bilder?

Nunmehr ist auch das beliebte kleine Ferienhaus Centrale I an der Piazetta von Ripalta und seinen beiden Terrassen von Grund auf renoviert - nach de Sonnaz I und de Sonnaz II. Die Betreuung der Häuser hat im Juni 2015 Elena Cicero übernommen. Elena wohnt direkt in Ripalta an der kleinen Piazetta und kümmert sich liebevoll um Häuser und Gäste. Eine echte Bereicherung!

2016 sollte ein weiteres Projekt in Dolcedo-Ripalta starten, um zusammen mit Elena an der Gesamtattraktivität des Borgos Dolcedo-Ripalta zu feilen. Aber Verhandlungen gestalten sich manchmal schon deshalb schwierig und langwierig, weil ligurische Verhandlungspartner von der eigenen irdischen Unsterblichkeit überzeugt sind– dank des Olivenöls und des guten Essens - und deshalb niemals unter Zeitdruck stehen. Mal sehen was daraus wird. Lassen Sie sich überraschen!

Apropos Essen: Peter Dosot hat in Dolcedo-Ripalta einen kulinarischen Suchttempel geschaffen. Es gab diverse Gäste die während ihres Aufenthalts drei Mal ins „Casa della Rocca“ pilgerten. Schön, dass eines der besten Restaurants des westlichen Ligurien nur 300 m von den Häusern entfernt liegt.

Vielleicht haben Sie es schon gemerkt: Die Hauptdomain ist seit Juli www.loveliguria.eu. Überhaupt wächst die Webseite immer weiter und kommt auf mittlerweile 283 Unterseiten voller Information. Seit kurzem bestehen für jedes Haus ein einsehbarer Kalender und eine Abfrage für freie Termine. Es gibt also viel zu entdecken - für die Auszeit in Ligurien. 2015 war www.loveliguria.eu übrigens über sechs Monate die besucherstärkste nichtitalienische Webseite für das westliche Ligurien. Es bestätigt auch das Konzept, sich auf alte ligurische Häuser zu konzentrieren.

Für Ligurienfans ist die Zeit von Anfang April bis Ende Juni ideal. Es ist meist traumhaftes Wetter und die Strände und Parkplätze sind noch angenehm wenig besetzt. Ab April beginnt der Frühsommer in Ligurien. Ab März ist es zwar schon sonnig und klar, aber in den bruchsteinernen Häusern kann es manchmal noch etwas frisch sein. In jedem Fall sprießt die Natur, es blüht und duftet. Nicht ohne Grund finden Anfang/Mitte März das Fête du citrons, Menton und der Blumencorso Sanremo statt. Es folgen zahlreiche Veranstaltungen, seien es der Grand Prix de Monaco historique vom 13.-15.05.2016 oder das Cervo Festival. Jeder der es sich einrichten kann, sollte diesen Zeitraum nutzen.

Unter anderem auf der Eingangsseite finden Sie Saisonkalender 2016 und die dazugehörige Preisübersicht 2016 für alle Häuser als pdf-Downloads. Insbesondere für Reisende zu zweit und in den Nebenzeiten bis Ende Juli sind die Preise der großen Häuser deutlich niedriger. Manchmal gibt es auch Angebote außer der Reihe. Schauen Sie rein!

Meine Nachbarn und ich wünschen Ihnen, Ihren Familie und Ihren Freunden ein gesundes erfolgreiches Jahr 2016 – mit Zeit zur Muße in Ripalta. 

 

Dr. Albrecht Obermüller

 

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